
Zeltlager 2010:
12.07.2010 –
17.07.2010 Zeltstadt für Menschen mit Behinderungen - hier
zum Bericht
17.07.2010
–24.07.2010 Familienlager - Maßnahme ist beendet
24.07.2010 –
07.08.2010 Kinder- / Jugendlager I - hier zum
Bericht
07.08.2010 –
14.08.2010 Kinder- / Jugendlager II - Maßnahme ist
beendet
Rückblick:
12.07.2010 –
17.07.2010 Zeltstadt für Menschen mit Behinderungen
Menschen mit
Behinderungen campierten für eine Woche in Goldenstedt
Laut
trällert der Reigen „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ über den Zeltplatz. In
der Luft hängt ein Duft von Erbsen- und Linseneintopf und aus dem Kochzelt
dringen Geräusche vom emsigen Treiben des Spüldienstes unter der Regie von
Jürgen Stahl. In einem Kreis um die Feuerstelle herum treffen sich allabendlich
die Teilnehmer des 7. Zeltlagers für Menschen mit Behinderungen der DJK
Eintracht Coesfeld -VBRS e.V. Die Zeltstadt liegt am Hartenbergsee in
Goldenstedt, in der Nähe von Vechta. Einer der 23 Betreuer heißt Frank, der
dieses Jahr zum ersten Mal als Betreuer mit dabei ist. Geduldig erklärt er
seinem Schutzbefohlenen, wo die leere Cola Flasche entsorgt werden muss. „Vor
drei Jahren bin ich hier als Teilnehmer angefangen; erklärt er und fügt stolz
hinzu, dass er nach dem letzten Zeltlager im Jahr 2009 allen Mut zusammen
genommen habe um bei den Verantwortlichen nach einer Betreuertätigkeit zu fragen
„Frank ist etwas ganz besonderes“, berichtet Simone Grage von der Marienburg
Coesfeld und erzählt schmunzelnd: „ In der ersten Nacht wollte Frank, wie in den
beiden Jahren zuvor, im Besucherzelt schlafen. Er hat sich aber schnell daran
gewöhnt, im separaten Betreuerzelt zu schlafen.
Frank ist das erste Jahr als Betreuer
dabei
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Freddy ist zum ersten
Mal als Besucher mit dabei. Er arbeitet in einer Werkstatt in Waltrop
und wohnt in Datteln. Er freut sich schon riesig auf die Nachtwanderung,
die für den heutigen Abend in bunten Bildern angekündigt ist. „Heute
sind wir auch noch mit dem Bus nach Bremen gefahren“, erzählt er stolz.
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Ute ist ein alter Hase; sie fährt schon seit vielen Jahren als
Teilnehmerin mit. Ihr gefallen die Wasserspiele am besten. „Ich habe den
Apfel aus dem Eimer bekommen“, jubiliert sie und zieht uns zu der
Zeltstadtfahne auf der sie sich mit einer Giraffe verewigt hat.
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Am
Donnerstag war Besuch im Zeltlager angesagt. Aus der Abteilungsführung machten
sich Birgit Pütter, Karin Gottheil und Bernhard Bosman einen persönlichen
Eindruck vom Lagerleben. Birgit Pütter: "Es ist immer wieder bereichernd,
wie viel Freude die Teilnehmer mit Behinderungen an den vielen Aktionen haben!"
Am
Samstag geht es wieder nach Hause - viel zu früh – wie alle meinen. Frank, Ute
und Freddy sind sich einig: “Im nächstem Jahr sind wir wieder dabei!“