Zu wenig Torgefahr

DJK-VBRS geht mit 1:4-Niederlage beim VfL Senden in die Winterpause

Am Ende war es die 16. Niederlage im 17. Spiel, zahlenmäßig klar, aber sicherlich etwas zu hoch. „Leider haben wir selbst kaum Chancen herausspielen können", gab Sebastian Scheinig zu – so setzte das 1:4 gestern Abend beim VfL Senden einen Schlussstrich unter ein Halbjahr, in dem alles gegen die DJK Coesfeld-VBRS lief.

 

Symptomatisch für die Situation des Tabellenletzten war das frühe 0:1 in der sechsten Minute: Ein Eckball von Lucas Morzonek rutschte Alex Lanfer über den Schlappen und gegen die Schulter von Marius Borgert, von wo die Kugel ins Netz flog. Mehr Pech geht kaum! Immerhin: Schon im Gegenzug schlug ausgerechnet Borgert mit dem 1:1 zurück, als er nach einem Schuss von Aleksandar Temelkov abstaubte. „Trotzdem hat uns der frühe Gegentreffer irgendwie verunsichert", stellte der Trainer fest. „Wir waren oft zu fahrig." Einer dieser Ballverluste führte zum 2:1 durch einen 20-Meter-Schuss von Georg Schrader (21.).

Alles drin, mit diesem positiven Gedanken kamen die Coesfelder aus der Pause. Als Lucas Morzonek aber nach einer Stunde das 3:1 markierte, schien die Partie gelaufen. „Wir waren nicht schlechter, haben aber bestenfalls noch zwei Halbchancen herausgespielt", berichtete Scheinig, der in der Schlussphase auch noch Hubertus Roling in den Sturm beorderte. Das Tor fiel aber wiederum auf der anderen Seite: Felix Stutenkemper vollendete in der Nachspielzeit einen Konter zum 4:1-Endstand. Ohne weiteres Erfolgserlebnis geht es in die ersehnte Winterpause, dennoch versicherte Scheinig: „Wir werden uns anschließend sehr ordentlich vorbereiten."

VfL Senden – DJK Coesfeld-VBRS 4:1; Tore: 1:0 Marius Borgert (6., ET), 1:1 Marius Borgert (7.), 2:1 Georg Schrader (21.), 3:1 Lucas Morzonek (60.), 4:1 Felix Stutenkemper (90.+2)

Quelle: Allgemeine Zeitung, Coesfeld

 

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