Der zweite Anzug sitzt perfekt

Die drei Leihspieler aus der zweiten Garnitur haben zu hundert Prozent ihren Job gemacht. „Weltklasse", lobte Engin Yavuzaslan das Trio aus dem Kader des Trainerkollegen Denis Koopmann, „das war überragend." Zwei von ihnen waren maßgeblich am 3:0-Sieg über den Gast SpVgg. Vreden II beteiligt. „Von der Einstellung und der Leidenschaft können sich sogar meine Jungs eine Scheibe abschneiden", adelte Yavuzaslan die Reservisten, die mühelos ins Mannschaftsgefüge integriert wurden. „Sie haben gespielt, als seien sie immer dabei gewesen." Der zweite Anzug sitzt perfekt. Von Ulrich Hörnemann.

 

Simon Brück, der in die Startformation gerückt war für den gesperrten Innenverteidiger Dominic Steiner. erzielte in der 10. Minute die 1:0-Führung. Mario Worms hatte einen Freistoß an den Pfosten gesetzt. Brück stand goldrichtig und staubte ab.

Nach einer halben Stunde musste Philip Luca Schink den Rasen mit einer Schulterblessur verlassen. Cedric Pollmeier, auch einer aus Koopmanns Team, nahm seinen Platz l ein.

Nach dem Seitenwechsel schlug Pollmeiers Stunde. Von Engin Yvuzaslan mit einer punktgenauen Vorlage auf die Reise geschickt, stürmte er los, schlug die Kugel von der rechten Seite scharf in den Sechzehner. Jannik Carl Schlüter versuchte zu retten, was nicht mehr zu retten vor. Vor dem lauernden Aleks Temelkov traf Pechvogel Schlüter ins eigene Netz. Wenig später reihte sich auch Aleks Temelkov in die Torschützenliste ein. Worms hatte ihm mit einem feinen Solo den ersten Saisontreffer vorbereitet. In den letzten zehn Minuten kam noch Linus Schultewolter, der Dritte im Bunde aus der Reserve, zu seinem Bezirksliga-Debüt. Auch Schultewolter mischte mit, als zähle er bereits seit Urzeiten zu dieser gestandenen Truppe. Engin Yavuzaslan war zufrieden. „Ich hatte vorher gesagt, dass Vreden ein starker Gegner ist", erzählte er, „und ich habe Recht behalten, zumal einige Leute aus der Landesliga dabei waren." Das sei auch gut gewesen, „dadurch wurden wir noch mehr gefordert".

Natürlich sei noch nicht alles Gold, was glänzt. „Fußballerisch waren wir sogar einen Tacken besser als in Epe", freute er sich über die Steigerung, „allerdings hatten wir nach dem 1:0 einige unnötige Ballverluste." Das müsse abgestellt werden. „Im zweiten Durchgang haben wir den Gegner spielen lassen und auf Konter gelauert." Zum richtigen Zeitpunkt sei dann das 2:0 gefallen. „Mit unserer Intelligenz und Kaltschnäuzigkeit im Umschaltspiel haben wir auch noch auf 3:0 erhöht." DJK Coesfeld-VBRS - SpVgg. Vreden II 3:0; 1:0 Simon Brück (10.), 2:0 Jannik Carl Schlüter (71.), 3:0 Aleksandar Temelkov (76.)

Quelle: Allgemeine Zeitung, Coesfeld

 

 

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