„Das war Einbahnstraßenfußball“

Mit einem 5:0-Heimsieg über Adler Weseke setzte der Bezirksligist DJK Coesfeld-VBRS seine Erfolgsserie fort. „Das war Einbahnstraßenfußball", so Spielertrainer Engin Yavuzaslan und schlug danach einige kritische Töne an: „Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Momentan würde ich unser Leistungsniveau bei 60 Prozent ansiedeln. Da ist noch viel Luft nach oben."

Einen Blick auf die Tabelle verbat er seinem Personal: „Am zehnten Spieltag können die Jungs drauf schauen, vorher jedenfalls nicht."

Die Vorstellung hat ihm dennoch einen Riesenspaß bereitet. „Das war schon saustark, wie wir die Tore herausgespielt haben", berichtete Yavuzaslan, „alle Mann waren ständig in Bewegung, haben intelligent die Lösungen gefunden, und ein dickes Lob geht vor allem an unsere Abwehr, die hinten nichts anbrennen lässt."

Nur einmal wäre sie fast geschlagen gewesen, doch da rettete Johannes Kasnatscheew bei einer 2:0-Führung mit einer Wahnsinnsparade. „Super, wie er den gehalten hat", meinte Engin Yavuzaslan, „mit dem 1:2 hätten wir möglicherweise schlafende Hunde geweckt."

Nach der Pause ließen es die Coesfelder schleifen. „Da bin ich laut geworden und hab' ihnen einen Stromschlag verpasst", erklärte der Coach, „Fußball ist Bewegungssport." Und wäre der baumlange Gäste-Keeper, André Späker, nicht gewesen, hätte es zweistellig ausgehen können. „Der Kerl hat einige Dinger gekillt."

DJK Coesfeld-VBRS - Adler Weseke 5:0; Tore: 1:0, 2:0 Mario Worms (19., 41.), 3:0 Marius Borgert (70.), 4:0 Aleksandar Temelkov (74.), 5:0 Marius Borgert (81.)

Quelle: Allgemeine Zeitung, Coesfeld

 

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