Six-Pack! Marius Borgert zeigt Muskeln

Engin Yavuzaslan war sprachlos – und das passiert nur alle Jubeljahre mal. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll", meinte er und schaute auf seine Spieler, die ausgelassen den 6:3-Erfolg im Pokalhalbfinale über den Bezirksliga-Rivalen TSG Dülmen feierten, „wir haben heute Geschichte geschrieben, denn über diesen Sieg werden meine Jungs noch in zehn Jahren erzählen.

 

Nach einem frühen 0:1-Rückstand (16. Minute) durch deCoesfeld-Six-Pack-Marius-Borgert-zeigt-Muskelnn Ex-DJK'ler Semih Tompa gelang Kopfball-Ungeheuer Marius Borgert der 1:1-Ausgleich (20.) auf Flanke von Jonas Berding. Mario Worms legte dem „Langen" noch vor der Pause das 2:1 (38.) auf.

Die Hausherren kamen hochmotiviert aus der Kabine, Ihre Drangphase wurde mit dem 2:2 (49.) von Fabian Schulte Althoff belohnt. Doch das Zwischenhoch war nur von kurzer Dauer. Denn Marius Borgert, Spitzname „Stulle", war auch im zweiten Durchgang so torhungrig wie eh und je. Mit einem Doppelpack machte er das 3:2 (68.) und auch das 4:2 (73.). „Dann bin ich rausgegangen, weil ich gelb-rot-gefärdet war", erklärte Engin Yavuzaslan, „schon kriegen wir das 3:4 durch einen Freistoß." Marcus Fischer (79.) war der Schütze. Doch die Coesfelder haben ja ihre Lebensversicherung auf zwei Beinen. Nicht verzagen, Borgert fragen! Wenn's eng wird, weiß er stets eine Antwort. Mit seinem fünften und sechsten Treffer erzielte er das 5:3 (85.) und 6:3 (90. +1 ) gegen eine dezimierte TSG-Mannschaft, weil Roman Espeter (72.) und Patrick Besler (89.) die rote Karte vom souveränen Schiri André Deelen bekommen hatten.

Nach dem Abpfiff platzte Engin Yavuzaslan fast vor Stolz. „Ich bin ja kein einfacher Typ und erwarte immer 110 Prozent", räumte er ein, „doch diese Leistung war unglaublich. Respekt! Was wir Woche für Woche zeigen, ist einfach phantastisch!"

 

Quelle: Allgemeine Zeitung, Coesfeld

 

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