Handball: Weibliche A –Jugend holt einen Punkt Greven

Die weibliche A –Jugend der DJK Coesfeld trennte sich in ihrem Auswärtsspiel gegen das Team des SC Greven 09 25:25 Unentschieden (15:13).

WA-10-18

Auf den erwartet schweren Gegner traf die weibliche A Jugend und von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Dabei erwischte das Grevener Team den besseren Start und setzte sich mit 9:5 bis zur 7. Spielminute ab.

Die Coesfelder Abwehr hatte zunächst ihre liebe Mühe, sich auf das quirlige Angriffsspiel des Gegners einzustellen. Dieses gelang im Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend besser und mit einem knappen 2-Tore-Rückstand wurden die Seiten gewechselt. (15:13). In der Halbzeit rüttelte eine klare Traineransprache die Kreisstädterinnen wach und nach dem Wechsel  gelang in der 40. Spielminute der Ausgleich zum 17:17. Die Abwehr fasste nun konsequenter zu und im Angriff gelangen endlich flüssigere Kombinationen mit schönen Torerfolgen, so dass bei einem Zwischenstand von 21:25 in der 55. Spielminute das Spiel schon fast entschieden schien. Doch auch die Grevener Mannschaft zeigte eine gute Moral und gab sich nicht geschlagen. Die Coesfelderinnen suchten in dieser zum Teil sehr hektischen Phase zu schnell und daher unvorbereitet den Torabschluss und die daraus resultierenden Konter nutze Greven aus und kam in der letzten Spielsekunde durch einen verwandelten Siebenmeter zum Ausgleich.
Nach dem Spiel bedauerten Mannschaft und Trainer, dass sie das gute Comeback nach der Pause nicht in einen möglichen Sieg umgemünzt haben. „Meine Mannschaft hat in diesem Spiel ihre zwei Gesichter gezeigt: Auf der einen Seite machen wir zeitweise zu viele technische Fehler, kassieren dadurch unnötige und oft leichte Tore. Auf der anderen Seite beweisen wir einen überragenden Kampfgeist, steigern unsere Abwehrleistung und verwerten im Angriff entschlossener unserer Chancen.“, so Trainer Oliver Puthen nach dem Spiel. Letztendlich entscheidend für die Punkteteilung sei das taktische Verhalten in den letzten 5 Minuten gewesen. „Einen 4-Tore-Vorsprung muss eine etwas weniger hektisch agierende Mannschaft mit einem abgeklärten Angriffsspiel und vielen Eins-gegen-Eins-Aktionen über die Zeit bringen. Das ist uns leider trotz entsprechender Ansagen nicht gelungen.“ Ziel im Heimspiel am nächsten Wochenende gegen Wiedenbrück müsse es sein, über 60 Minuten eine konstante Leistung mit allen Stärken der Mannschaft zu zeigen, um so den zweiten Heimsieg einzufahren.
Für die DJK spielten und trafen Sophie Hamburger und Verena Kreikenberg im Tor, Maike Dieker (7), Clara Puthen (7), Elisabeth Hericks (4), Greta Gerdes (2), Lia Heijnk (3), Jule Bömer (2), Judith Scholle, Lina Feldermann Celin Heubrock, , Sarah Hornhues, Jule Harwardt und Jennifer Frangenberg.

Zusätzliche Informationen