Teutolauf war wunderschön

Was gibt es schöneres, als im goldenen Herbst mit netten Menschen durch einen Wald zu laufen, Verpflegung gereicht zu bekommen und überall angespornt zu werden?

 

Dies Erlebnis hatten neun Billerbecker und Coesfelder LäuferInnen am heutigen Samstag beim TV Hohne in Lengerich! Der berühmte Teutolauf hatte vier "Berggemsen" der LG-Coesfeld und neun Familienmitglieder und mittlerweile Lauffreunde aus Billerbeck zusammengeführt, um sich auf teils für sie neuen Disziplinen zu messen - untereinander weniger als mit "dem Berg".Teutolauf 2018_Gruppe Denn egal wieviel oder wie oft man am Longinusturm oder Coesfelder Berg Steigungen gelaufen ist, am "Teuto" wird man anders auf die Probe gestellt als zuhause! Da erwarten einen nach 5 km relativ ebener "Einlaufstrecke" eine lange und zähe Steigung, die einem seinen Trainingsstand aufzeigt! Danach teilt sich die Gruppe in den "Waldlauf" über 12,2 Km auf 300 Höhenmetern und dem "Teutolauf" über 29 km und 600 Höhenmetern! Letzteren nahmen Sven Fels, Klaus Mann und Michael "Wisi" Wieskus mit 600 anderen Menschen auf sich, ersteren erklommen Anika, Lisa und Hubert Fels, Moritz Althoff, Agnes Schulze Bisping und Bernhard Hesper! Alle "Teuto-erfahren", aber dennoch meldeten sich sich Hubert und Anika auf die kürzere Strecke um, weil sie kommende Woche einen noch anstrengenderen "Drachenlauf" absolvieren wollen. Anika und Hubert liefen als Vater-Tochter-Gespann nach 57 Minuten ins Ziel, was Anika den zweiten Platz und Hubert den fünften in der jeweiligen Altersklasse einbrachte! Schneller war Moritz Althoff, der nach seinem letztjährigen Debüt sich um knappe drei Minuten verbesserte und mit 56:41 hochzufrieden finishte!Moritz Althoff Lisa Fels hielt ihre Vorjahreszeit auf die Minute ein und auch Bernhard Hesper kam wie gewohnt nach rund einer Stunde ins Ziel, erwartet von der "guten Fee" der Gruppe, seiner Frau Gerda, die für Fotos, Wertsachenverwahrung und aufmunternde Sprüche immer zur Stelle ist!

Bei den Langdistanzlern erreichte Sven Fels auf Rang 47 (von 609) den neunten Platz seiner Altersklasse, bevor Wisi 144 LäuferInnen später ins Zie lging, angefeuert vom "Hesper-Fels-Clan" und seinem Sohn Moritz. Er war "nach Gefühl gelaufen", genoß seinen Lieblingslauf mit den legendären Dominosteinen bei Kilometer 22 und konnte sich um satte 6 Minuten zum Vorjahr verbessern! Sein eigentlich gleichstarker Lauffreund Klaus Mann ließ sich an den Verpflegungsständen mehr Zeit und von einem "Einheimischen" auf einem Aussichtspunkt am Dykerhoffschen Steinbruck die Vorzüge der teutoburger Landschaft verdeutlichen, wodurch er dann gutgelaunt eine Viertelstunde nach Wieskus den Zieltorbogen passierte!

Nach ausreichender Kaffee- und Kuchenpause, Siegerehrungen fuhr man dann in Fahrgemeinschaften zurück nach Billerbeck, um sich für spätestens die Duisburger Laufserie und/oder den Klippenlauf 2019 in Ibbenbüren wieder zu verabreden!

Bericht: Michael Wieskus, Fotos: Gerda Hesper/Hubert Fels

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