Drachen(-lauf)-zähmen leicht gemacht

Sven und Anika haben Freunde und Verwandte beim Drachenlauf getroffen! Und wie immer Spaß und Erfolg gehabt! Sven's Bericht:

 

Zu Gast bei Freunden
... oder wie Anika Fels dazu kam den Drachenlauf zu gewinnen.
Vor vier Jahren flog Sven Fels zu einem Laufcamp auf Mallorca, nicht ahnend, dassdieses ihm neben vielen Laufkilometern auch viele neue Freundschaften bescheren sollte. Eben genau diese Freundschaft sorgten im letzten Jahr dafür, dass Sven seiner Schwester Anika und seinen Eltern vorschlug, ein Wochenende im Siebengebirge zu verbringen um dort beim 15. Drachenlauf zu starten. Denn im kleinen Orga Team des Laufes engagieren sich , seit Jahren Günter und Ines Schödder, welche Sven in seinem ersten Zermatt- Urlaub durch seinen Freund Mario Waschull kennen lernen durfte. Leider durchkreuzte ein Herbststurm die Pläne des Veranstalters sowie die von Sven´s Familie und der 15. Drachenlauf musste abgesagt werden. Nun ging es am vergangenen Wochenende erneut für die vier Billerbecker Richtung Königswinter, um im zweiten Versuch den 15. Drachenlauf zu absolvieren. Am Sonntagmorgen begaben sich Anika, Hubert und Sven gegen 11 Uhr auf die 26 Kilometer lange und mit 1150 Höhenmeter gespickte Strecke quer durch das Siebengebirge. Mit dem Ölberg, der Löwenburg und dem bekannten Drachenfels hatten die drei mit rund 850 weiteren Läufern vier harte Anstiege vor der Nase, bevor sie am Drachenschloss Lisa Fels als Streckenposten wiedersehen sollten. Diese hatte sich bereits im vergangenen Jahr bereiterklärt, bei dieser Auflage des Drachenlaufes zu helfen. Im Anschluss ging es für Anika, Sven und Hubert weiter zum vierten Anstieg der Strecke. Über den „Bittweg", einem alten Kreuzweg, zog sich der drei Kilometer lange Schlussanstieg in bis zu 20% steilen Abschnitten bis auf den Gipfel des Petersberg. Ab hier hieß es für die Läufer genießen und laufen lassen, denn bis zum Ziel war es nun nicht mehr weit und lief nur noch in leichten Wellen bergab. Als erste der drei Billerbecker erreichte Anika nach 2:04:31 das Ziel und wurde so nicht nur 1. Frau, sondern auch 8. Gesamt. Dabei hatte der Veranstalter, nach einigen Streckenänderungen, erst gut 10 Minuten später mit der ersten Frau gerechnet, sodass im Ziel alle hell auf begeistert waren. Knappe 9 Minuten nach seiner Schwester Anika erreichte Sven Fels als 23. Gesamt das Ziel in 2:13:56 Stunden, verpasste aber knapp den dritten Platz seiner Altersklasse. „Bis zum ersten Berg waren Anika und ich noch zusammen unterwegs, doch am Berg ist sie einfach besser. Beim zweiten Anstieg gab es einen Wendepunkt am Gipfel und daher konnte ich sie nochmal sehen, da wusste ich, dass sie das Ding gewinnen wird." kommentiert Sven im Ziel stolz. Ihr Vater Hubert benötigte weitere 30 Minuten länger bis er die Strecke hinter sich hatte und als 202. das Ziel erreichte.
Nach der wohlverdienten Dusche ging es zum gemütlichen Teil des Tages über, den Anika, Sven, Lisa und Hubert zusammen mit weiteren guten Läuferfreunden bei der Siegerehrung ausklingen ließen. Alle vier waren sich einig, dieser Lauf ist eine erneute Reise wert.

Bericht und Foto von Sven

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