"Ultra-Sven im Schnee"

Über Stock, Stein und Schnee
So oder so ähnlich könnte man die Strecke des Schwarzacher Lauffestes beschreiben, bei welchem Sven Fels am 25.05.2019 startete. Im Rahmen des Ultratrail hieß es für ihn 47 Kilometer und 2600 Höhenmeter zu überwinden, welche sich auf 4 größere Gipfel verteilten.

Bereits vor Svens Anreise zeigte sich in der Berichterstattung des Veranstalters, dass es in diesem Jahr keine einfachen Bedingungen werden würden. Denn bis zwei Wochen vor den Lauf hatte es auf den Gipfel teilweise noch Neuschnee gegeben. Mit dem Startschuss um 9 Uhr machte sich Sven und 200 weitere Läufer auf Richtung des Gipfels am Hochglocker, welchen er nach 1:40 Stunden erreichte. Von hieraus ging es schnurstracks wieder bergab zur zweiten von drei Labstellen, welche wie auch die Gipfelkreuze, neben der Versorgung auch als Checkpoints dienten um ein abkürzen der Strecke zu verhindern. Dort angekommen hieß es nun das große Angebot an Verpflegung zu nutzen und sich auf den 20 km langen Abschnitt ohne Labstellen vorzubereiten. Nach einer 5-minütigen Pause ging es für Sven weiter Richtung Schneeberg, welcher in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre machte.Sven Schwarzach Mit dem Aufstieg zu den nächsten zwei Gipfelkreuzen begann eine 10 km lange Schneepassage mit kräftezehrenden Schlitter- und Rutschpartien, welche weitere 2 Stunden in Anspruch nahmen. Auf dem Abstieg zum dritten und letzten Verpflegungspunkt löste sich der Schnee immer mehr auf und machte dem Matsch platz, welcher Sven bis zum Kilometer 34 begleitet. Hier hieß es nochmal Kräfte tanken und die Speicher füllen ehe man sich auf die 13 Kilometer lange Schlussetappe machte. Diese zog sich in leichten Wellen und kleinen Erhebungen bis zum Marktplatz in Schwarzach, wo alle Läufer vom Cheforganisator Fredl namentlich begrüß und abgeklatscht wurden. Für Sven blieb hier als 47 Läufer die Uhr nach 6 Stunden 36 Minuten und 32 Sekunden stehen.
„Es war einfach eine super Erfahrung und in diesem Jahr durch den Schnee nicht einfach. Aber die ganzen Streckenposten geben einem als Läufer so viel Kraft, dass man auch die Strapazen einfach wegsteckt. Ich war sicher nicht das letzte Mal bei diesem kleinen aber familiären Lauffest"
Foto: Klaus Spielbüchler (Erlaubnis zur Verwendung liegt vor,) Berichjt: Sven Fels

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