“Getragen durch das Runners High”

“Getragen durch das Runners High”

Drei Triathleten vom DJK Coesfeld nehmen am Enschede Marathon teil

Coesfeld/Enschede. 42,195 km durch Enschede – dieser Herausforderung stellten sich vergangenen Sonntag 665 Läufer, beim Enschede Marathon. Für die drei Triathleten vom DJK Coesfeld, Jan Grüner, Thomas Kramer und Veit Reeker hieß das, Rennrad und Schwimmbrille ausnahmsweise zu Hause zu lassen und sich voll aufs Laufen zu konzentrieren.

Neben den Athleten, die sich an die volle Strecke wagten, gab es noch zahlreiche Läufer, die den Halbmarathon mit 21,1 km in Angriff nahmen. So kam eine Gesamtzahl von fast 3.300 Teilnehmern zustande. Obwohl bereits um 10 Uhr auf dem Marktplatz der Startschuss fiel, gab es aufgrund der Menschenmenge für die drei Coesfelder Athleten einige Minuten Verzögerung.

Bei zunächst kühlen Temperaturen verliefen Jan Grüner_beim_Marathon_Debutdie ersten knapp 21 km durch die östlichen Randbezirke Enschedes und danach zurück zum Marktplatz. Die Halbmarathonläufer konnten hier bereits glücklich ins Ziel einlaufen. Für die Vollmarathonläufer ging es noch weitere anstrengende 21 km durch die nordwestlichen Bezirke der Stadt. Vor allem im Bereich der Innenstadt standen die Zuschauer dicht an dicht um die Athleten anzufeuern und für gute Stimmung zu sorgen. Trotzdem gab es bei der langen Strecke natürlich auch einsamere Abschnitte. “Auf dem Radweg parallel zum Kanal habe ich kaum noch Läufer oder Zuschauer gesehen. Auf solchen Abschnitten muss man sich irgendwie von seinen Problemchen ablenken”, erklärte beispielsweise Jan Grüner.

Der Routinier Veit Reeker konnte die Ziellinie in einer Zeit von 3:18:08 Stunden überqueren. Nach 3:49:50 Stunden folgte Thomas Kramer, der den Marathon erfolgreicJan Grüner_beim_Zieleinlaufh beenden konnte, obwohl er sich drei Wochen vor dem Wettkampf eine Zerrung zugezogen hatte. Der Marathon-Neuling Jan Grüner lief nach 4:09:09 ins Ziel ein. “Alles in allem bin ich mit dem Finish heute mehr als zufrieden”, sagte Grüner. Durch das Runners High getragen habe er jedoch auf den ersten 10 bis 15 km einfach zu viel gegeben, was sich im späteren Teil des Wettkampf bemerkbar gemacht habe.

Im Zielbereich wurden noch zahlreiche Glückwünsche ausgesprochen, bevor es für die erschöpften aber zufriedenen Athleten zurück in die Heimat ging.

Jan Grüner_kann_beim_Marathon_Debut_noch_lächeln

 

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