Anmeldungen zu Freizeitangeboten

Mit dem Stichwort „Interessentenliste“ im Suchfeld für Sportangebote gelangt man zu allen Angeboten des Ausschusses Freizeit-Reisen-Bildung!

DJK-Reisegruppe zurück aus Rom und Assisi

Aus Anlass der 100-Jahr-Feiern der DJK Eintracht Coesfeld e.V. erkundeten 37 DJKler im ersten Teil ihrer Reise das spätsommerliche Rom. Hervorragend geführt durch zwei Historikerinnen besuchte die Gruppe die kulturellen Highlights der klassischen Antike, genossen das Ambiente der wunderschönen Plätze und Brunnen, staunten über den unfassbar großen Petersdom und die Architektur des Vatikan.

Die belebten Einkaufsstraßen faszinierten durch ihre mondänen Geschäfte.

Wie weltumspannend die katholische Kirche ist, wurde deutlich beim Besuch der Audienz mit Papst Franziskus. Die Gruppe der DJK wurde, wie viele internationale Besucher, als Sportverein aus Coesfeld begrüßt und antworteten mit lautem Jubel. Die Reise wurde begleitet durch Pfarrer Hilary Eze aus der Gemeinde Anna Katharina, der in der Kirche der deutschsprachigen Gemeinschaft Santa Maria de’ll Anima eine Messe mit der Gruppe feierte.

Im zweiten Teil der Tour ging es über die uralte Etrusker-Stadt Orvieto mit ihrem herausragenden Dom nach Assisi, der Stadt des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Tief beeindruckt vom Leben und Wirken der beiden Heiligen erkundete die Gruppe den komplett erhaltenen mittelalterlichen Ort. Die Tage in der Pilgerstadt endeten mit einer bewegenden Segensspende durch Pastor Hilary Eze. 

Das Gruppenfoto mit den beiden Organisatoren Doris und Wolfgang Senk zeigt die Reisenden auf der Spanischen Treppe in Rom.

Bericht zum Vortrag RESILIENZ am 16.11.2022 im DJK-Mobile

Am 16.11.2022 hielt der Entspannungspädagoge Rudi Wilkens auf Einladung der “Abtlg. Freizeit-Reisen-Bildung“ des Sportvereins DJK im Gesundheitszentrum Mobile einen Vortrag zum Thema “Resilienz (= Stärkung der psychischen Widerstandskraft bei Belastungen)“.

Für diesen Vortrag war eine Interessentenanmeldung erforderlich – die Liste wurde länger als zuvor zu erwarten war, so dass, leider, nicht alle Interessen-ten:innen berücksichtigt werden konnten.

Rudi Wilkens hatte seinen Vortrag 3-gegliedert:

  • Theorie: Historie und “Was ist Resilienz?“
  • Praxis: “Resilienz stärken“ durch Übung/Training
  • Fragen und Austausch

Im 1. Teil ging der Referent auf die doch erst junge Resilienzforschung ein, die im Verlauf

einer Mitte des letzten Jahrhunderts in den USA begonnenen 40-jährigen Langzeitstudie dann doch recht schnell in ´Forschungsfahrt` kam. Inzwischen finden jährliche Resilienz-Kongresse statt. In diesem Jahr informierten über 60 Forscher/Praktiker die mehr als 15.000 Teilnehmer*innen über den aktuellen Kenntnisstand zur Resilienz. Heute werden im deutschsprachigen Raum 7 Schlüssel- oder Schutzfaktoren benannt, die den Risikofaktoren entgegenwirken können – ein 8. Faktor steht in der aktuellen Wirkungsdiskussion. Zu den für eine Resilienz ausgewiesenen Schlüsselfaktoren stehen zudem viele Detailforschungen an. (Zum Vergleich: der amerikanische Psychologenverband hat derzeitig eine eigene Einteilung mit 10 Schlüsselfaktoren).

Im Praxisteil “Resilienz stärken“ zeigte der Referent dann am Beispiel des Schlüsselfaktors “Selbstwirksamkeit/Opferrolle verlassen“ auf, wie Übungen und Trainingsmethoden zum Aufbau bzw. zur weiteren Stärkung von Resilienz ausgestaltet werden können. Er ging dabei insbesondere auf die diversen methodischen Möglichkeiten im Rahmen von Seminaren und Kursen (bis max. 12 Teilnehmer*innen) ein. Da alle Anwesenden durch den vorherigen an-schaulichen Theorieteil zumindest den gleichen Wissenslevel hatten, kam jetzt der individu-elle “Wissensdurst“ durch.

Auf die sich bei den Teilnehmern*innen aus den Theorie- und Praxisteilen entwickelten Fragen, wie man z.B. mit einer eher pessimistischen Haltung durchaus (wieder) ein Optimist werden kann, ging Rudi Wilkens dann im “Fragen- und Austauschteil“ konkreter ein.

Die Teilnehmer:innen mussten aber auch erfahren, dass ein Reframing (Änderung des gedanklichen Bezugssystems) nicht von heute auf morgen möglich sein wird – es ist ein (sich aber lohnender) Prozess und dafür ist manchmal auch die Überwindung eines sog. “Schwei-nehunds“ nötig. Gut ist es, dass es dafür aber auch erfolgversprechende Anleitungen gibt, wenn man seine Denkmuster, Haltungen und Handlungen denn auch tatsächlich verändern will.

Veranstaltungsausblick:

Im 1. Halbjahr 2023 wird der Sportverein DJK mit seinen vielfältigen Angeboten und Aktivitäten auch im Bereich “Reha-Fitness-Gesundheit-Reisen-Freizeit-Bildung“ das Thema “Resilienz“ aufgreifen, so z.B. in dem am 16.01.2023 beginnenden Kurs (16 Einheiten) “Achtsamkeit und Resilienz“.
Weitere Kurse und Bildungsfreizeiten, wie z.B. in der letzten Märzwoche 2023 in Trier a.d. Mosel, in welchen u.a. das RESILIENZ-Thema aufgegriffen werden kann, können der Homepage www.djk-coesfeld.de entnommen werden.

Annegret Czapski

Lagerfeuerabend

Gut gefüllt war die Runde beim Lagerfeuerabend der DJK an der Reiningmühle bei bestem Sommerwetter. Nach 4 Jahren Pause kamen die Teilnehmer gerne wieder in die Runde um das Feuer. Sofort ging es los mit dem Lagerboogi dem viele schmissige Fahrtenlieder folgten. Begleitet wurden die Lieder von Annette Dirkes und Annette Niehoff mit Gitarre und Trommel. Zwischendurch wurden Bewegungslieder für die Jüngsten angeboten bei denen das ältere Semester kräftig mit mischte.

Auch Kanon singen war kein Problem für die gesangfreudige Truppe.  Zur Pause gab es Würstchen die unsere Grillmeister Klaus Lüttmann und Dietmar Niehoff neben Getränken anboten. Auf der bunten Wiese kamen die Teilnehmer gut ins Gespräch. Dann ging es singend weiter mit den Musikwünschen bis unsere Hildegard Vestring noch eine Geschichte aus dem Ärmel zauberte. Sie nahm uns mit in das Königreich des Königs Grrrrr, der dem Prinzen Olala seine schöne Prinzessin Schmatz nicht zur Frau geben wollte. Mit sichtlich viel Spaß unterstützten alle Teilnehmer den Prinzen und die Geschichte nahm ein Happy End. Mit schönen Abendliedern endete der Abend.

Herzlichen Dank sage ich dem Helferteam für die Unterstützung

Annette Niehoff

Herzlichen Dank Ulla Peters-Stahl!

Zwei Kooperationspartner sagen Dank

Frank Rütter vom Berufskolleg Liebfrauenschule in Coesfeld und Wolfgang Senk, Leiter des Ausschusses Freizeit-Reisen-Bildung unserer DJK, sagten Ulla Peters-Stahl dank für langjährige, hervorragende Zusammenarbeit.

Seit 16 Jahren sind Ulla Peters Stahl und ihr Ehemann Jürgen Stahl die treibenden Kräfte bei der Planung, Organisation und Durchführung der DJK-Zeltstadt für Menschen mit Behinderung. Entstanden ist die Idee an der Liebfrauenschule. Dort finden sich Jahr für Jahr engagierte Studierende, Schülerinnen und Schüler, die den Menschen im Zeltlager assistieren und gemeinsam mit ihnen wunderbare Ferientage gestalten. Zur Vorbereitung des Lagers finden mehrere Schulungen für die Begleiterinnen und Begleiter statt, die in der gesamten Zeit auch von Ulla Peters-Stahl durchgeführt wurden. Ulla bleibt dankenswerter Weise Ansprechpartnerin und steht dem neuen Team weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Auch Jürgen wird weiterhin Chef in der Lagerküche bleiben. Als Kontaktlehrer der Liebfrauenschule bedankte sich Frank Rütter mit dem Buch „Radfahrern für die Seele – im Münsterland“, ein Tipp für sportliche Bewegung im Ruhestand.

Im nächsten Jahr gibt es den Ausschuss Freizeit-Reisen-Bildung in der DJK 25 Jahre. Fast von Beginn an hat Ulla sich mit Engagement und Fachwissen dort eingebracht. Sie hat regelmäßig zu aktuellen und interessanten Themen Bildungsveranstaltungen organisiert, sei es zu Gesundheitsthemen, zu sporttherapeutischen oder methodischen Fragen, für junge Eltern, Personal von Kindertagesstätten, Übungsleiterinnen und Übungsleiter oder für die sportinteressierte Öffentlichkeit. Zudem hat die begeisterte Seglerin für den Bereich „Reisen“ mehrfach Törns auf Plattbodenschiffen in Holland angeboten. Wolfgang Senk bedankte sich ebenfalls bei Ulla und freut sich besonders darüber, dass Ulla beide Aktivitäten für Freizeit-Reisen-Bildung fortsetzen möchte. Und auch das Buch „Wandern für die Seele – im Münsterland“ soll dem Ehepaar Peters-Stahl gute Ideen für den Unruhestand liefern.

W. Senk

13.02.22

Traditionelle Frauen-Pilgergruppe wieder unterwegs

Hildegard Vestring, Aktive im Ausschuss Freizeit-Reisen-Bildung der DJK Eintracht Coesfeld, pilgert seit 6 Jahren mit  12 Pilgerinnen einmal jährlich an einem Wochenende auf dem Jakobsweg. Begonnen hatte sie selbst, als der Jakobsweg durch Coesfeld eröffnet wurde. In vergangenen Jahren waren die Frauen der DJK-Pilgergruppe in Etappen von Osnabrück bis Wuppertal gewandert.

Eigentlich sollte es an einem Wochenende im Oktober von Wuppertal-Beyenburg bis nach Köln weitergehen. Das Unwetter im Juli  mit seinen starken Regenstürzen hatte aber die Wanderwege zwischen Wermelskirchen und Odenthal unpassierbar gemacht, so dass Hildegard Vestring schweren Herzens diese Tour absagen musste, wie sie berichtet.

Als wunderbaren Ersatz gab es eine eintägige Pilgertour auf dem Ludgerusweg vom Stift Tilbeck nach Billerbeck. Nach einem Reisesegen erpilgerten  sich die Frauen der DJK Coesfeld bei herrlichstem Sonnenschein die wunderbare Parklandschaft der Baumberge.

Für das nächste Jahr haben die pilgernden Frauen bereits einen neuen Termin ausgeguckt. Ob es dann bis Köln geht, ist noch nicht klar, aber es gibt auch andere schöne Pilgerwege in NRW, so die Teilnehmerinnen.

Resümee des Tages  der Teilnehmerinnen: Auch wenn es in diesem Jahr kein Pilger-Wochenende gewesen ist, so war dieser Pilger-Tag ein gelungener und lobenswerter Ausgleich.