Triathlon

Newsarchiv

15.09.2022

Ligafinale beim Swim & Run in Versmold

DJK Triathleten beenden mit bestem Ergebnis die Saison

Sonntag der 04.09.: Mit dem Sommer geht auch langsam die Triathlon Saison zu Ende. Die Athleten der DJK Coesfeld starten zum Letzen mal im Jahr 2022 in der Landesliga Nord. Dieses Mal starteten Jan Grüner, Jakob Kallabis, Markus Mühlenkamp & Veit Reeker. Erstmalig gab es keinen Triathlon, sondern einen Swim & Run, da nach einem Unfall bei dem benachbarten Triathlon in Harsewinkel die Stadt Versmold dem Veranstalter die Freigabe für die Radstrecke entzog. Es galt also 500 Meter im Naturfreibad Versmold zu Schwimmen und anschließend 2 Runden á 2,5km durch den Angrenzenden Stadtpark zu laufen. Die Wassertemperatur lag bei 18 °C somit war das Schwimmen im Neoprenanzug erlaubt. Die Coesfelder Athleten entschlossen sich aber die 500meter nicht im Neo zu schwimmen, da das Ausziehen des Anzuges zu viel Zeit kosten würde.
Pünktlich um 10:00 Uhr fiel der Startschuss nach 8:50 min kam Jan Grüner aus dem Wasser, kurz danach folgten Markus Mühlenkamp, Jakob Kallabis und Veit Reeker. Auf der Laufstrecke konnten Mühlenkamp und Reeker Ihre stärke ausspielen und machten einige Plätze gut. Als erster erreichte der Abteilungsvorsitzende Markus Mühlenkamp das Ziel in 33:22min, Ihm folgte Veit Reeker mit einer Zielzeit von 33:47, kurz darauf liefen Jan Grüner in 35:09min und Jakob Kallabis in 35:50 ein.
Insgesamt belegte die Mannschaft damit Platz 12 / 23.
„Mir hat meine stärkste Disziplin gefehlt, nach dem Radfahren ist mein Puls auch meistens tiefer als direkt nach dem Schwimmen. Das hat sich bemerkbar gemacht. Wenn ich auf die starken Läufer keinen Puffer rausfahren kann, habe ich keine Schnitte.  Eine großartige Erfahrung war es trotzdem“ So Jan Grüner nach dem Wettkampf. Damit endet die vorerst Letze Liga Saison der DJK Coesfeld.

 

29.08.2022

DJK Triathleten starten in die finale Phase der Landesliga

Start beim letzten Triathlon in Riesenbeck

Das Ligateam des vorletzten Rennen. Von links nach rechts: Jan Grüner, Brend Mevenkamp, Jakob Kallabis & Eugen Rensing

Sonntag 28.08.: Jan Grüner, Bernd Mevenkamp, Jakob Kallabis und eugen Rensing starteten beim 39. Riesenbecker Triathlon für die Mannschaft der DJK Coesfeld in der Landesliga Nord auf der Sprint Distanz. Dabei mussten 600 Meter im Torfmoorsee geschwommen, 20 km auf 4 technisch anspruchsvollen Runden geradelt und 2 Runden á 2,5 km um den See gelaufen werden.
Der rollende Start beging um 10:00 Uhr los, alle 3 Sekunden durfte ein Athlet den See betreten und das Rennen starten. So sollte das Rennen auf der ehr kurzen radstrecke entzerrt werden, denn beim Triathlon ist Windschattenfahren verboten. Grüner stieg nach 12:06 aus dem See kurz danach folgten wie an einer Perlenkette Kallabis, Mevenkamp und Rensig in 14:27, 14:36 und 14:42.
In der Wechselzone wurde nun der Radhelm aufgesetzt und die schnellen Räder auf die Radstrecke geschoben. Dann hieß es gas geben. In der ersten runde mussten sich alle zunächst mit der Strecke vertraut machen, anschließend wurde es schnell. Grüner wechselte vor Rensing, Mevenkamp und Kallabis auf die abschließende Laufstrecke. Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne wieder in voller Pracht, was aber kein Problem war, denn die größten Teile der Strecke lagen im Schatten.
Als erster des DJK Quartetts kam Jan Grüner nach 1:12:52h ins Ziel. „Trotz gut einem Monat Trainingspause den 5er am Ende unter 5min/km zu Laufen fühlt sich sehr gut an.“ Sagte er nach dem Finish. Kurz nach ihm kam Bernd Mevenkamp mit 1:17:58h im Ziel an. Ihm folgte Eugen Rensing mit 1:18:38 und Jakob Kallabis mit 1:23:27.
Nächste Woche folgt der 4. Und Letze Wettkampf in der Landesliga Nord, dieser ist aber kein Triathlon, sondern ein knackiger Swim&Run.

03.07.2022

Zweiter Ligastart für Coesfelds Triathleten

Landesliga Nord zu Gast in Saerbeck

Die Mannschaft vom 03.07. von Links nach Rechts Johannes Hericks, Andre Schüttert, Bernd Mevenkamp und Matthias Heuer. 

Sonntag der 03.07.: W+F Münster lud zum Klassiker ein, bereits zum 40. Mal wurde in der Klimakommune an der Ems der Dreikampf zu Wasser, zu Rad und zu Fuß ausgetragen. Am Start standen Einzelkämpfer auf der Sprint- (600m schwimmen, 20km Rad Fahren 5km laufen) so wie der Olympischen Distanz (1.400 m Schwimmen - 38 km Radfahren - 10 km Laufen) zu dem noch Mannschafften der Regionalliga der Frauen und die Mannschaften der Landesliga Nord.
Für die DJK Coesfeld gingen an den Start v.L.n.R. Johannes Hericks, Andre Schüttert, Bernd Mevenkamp und Matthias Heuer.
Bei bestem Triathlon Wetter viel um 09:45 Uhr der Startschuss für die Landesliga Nord. Geschwommen wurde eine Runde im Naturfreibad Saerbeck. Anschließend ging es ohne große Umwege auf die Wiese des Badesees, auf der die Wechselzone aufgebaut war, dort schnappten sich die Athleten ihre Helme, Radschuhe und Räder und sausten eine runde durch die Felder vor Saerbeck und über den Dortmund – Ems Kanal. Der Abschließende Lauf umfasste eine 5km Runde Die durch ein Wohngebiet zu einem Wendepunkt und abschließend um den Badesee ins Ziel führt.
Bernd Mevenkamp zeigte, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und kam als erster nach 1:11:16 ins Ziel. Ihm folgte ein frisches Mitglied der Abteilung: Johannes Hericks erreichte das ziel nach 1:13:40h. Ihm folgten Andre Schüttert in 1:16:41 und Matthias Heuer in 1:17:18, beide starteten erstmals in der Landesliga.

26.06.2022

Das Podiumspaar der DJK Coesfeld schlägt wieder zu

Triathleten der DJK Coesfeld in Münster und beim Ironman Frankfurt

Ines & Dieter Stapelbroek sowie Jan Grüner sind vor dem Start sichtlich motiviert  

Am Sonntag den 26.06. tummelten sich wieder 1000 Triathleten auf dem Hafenplatz in Münster. Der Sparda-Münster-City-Triathlon lockte wieder Athleten in die nahegelegene Großstadt. So auch Ines und Dieter Stapelbroek und Jan Grüner die sich auf die Olympische Distanz begaben. Auf dieser Distanz müssen 1500meter im Hafen Becken geschwommen werden, anschließend schnappten sich die Athleten ihre Zweiräder aus der Wechselzone, die wie immer auf dem Vorplatz der Stadtwerke lag und fuhren auf die neue Radstrecke. Diese führte dieses Jahr über den Albersloherweg auf die B51. Eine Runde umfasste 12km und bis zu 4 180° Wenden, die Teilnehmer der Olypmpischen Distanz hatten 3 Runden abzustrampeln, bevor es auf die abschließende 5km Laufstrecke ging. Diese war unverändert vom Hafen über den Kanal, vor der Feuerwache 2 herunter zum Kanal bis zu einem Wendepunkt und Retoure. Besonders auf der Kanalbrücke und im Zielbereich tummelten sich Zuschauer und andere Teilnehmer, die die Läufer immer wieder zu Topleistungen anpeitschten. Als erster Coesfelder im Ziel war Dieter Stapelbroek nach 2:17:28 auf Platz 30 gesamt und Platz 1 in der AK 55. Nach Ihm querte Jan Grüner die Ziellinie, der im Schlussspurt noch eine Attacke parieren konnte, seine Zeit von 02:27:46 reichte nicht aus, um in der stark besetzten HK etwas zu erreichen, Gesamt landete er auf Platz 79 von 354. Ines Stapelbroek erreichte den Hafen nach 02:52:41 und sicherte sich Platz 3 in der AK W50. Damit steigt das sportliche Ehepaar erneut aufs Treppchen und führen Ihre erfolgreiche Saison fort. 
Ebenfalls von der DJK Coesfeld am Start waren, Matthias Heuer, Mareen Wiechert und Regina Holtgräve als Staffel auf der Volksdistanz. Hier galt es 500merter zu Schwimmen, 24km (2Runden) zu Radeln und 5km zu Laufen. Dabei schwamm Heuer in 10 Minuten 19 Sekunden zur Übergabe des Staffelchip. Mareen Wiechert Strampelte die 24km in 47:28 Minuten ab und übergab an Regina Holtgräve, die die 5kilometer in 27:19 Minuten hinter sich ließ, zzgl- Wechselzeiten kam eine gute Gesamtzeit von 01:28:48 zustande.  
 
Ortswechsel Frankfurt: Die Ironman Europameisterschaft lockte rund 2300 Triathleten in die Main Metropole, darunter Langdistanzspezialist André Niederberghaus von der DJK Coesfeld. Geschwommen wurde im Langener Waldsee, dieses Jahr ohne Massenstart, damit die Teilnehmer sich nicht zu sehr bedrängen. Die Strecke wurde durch Bojen gekennzeichnet und betrug 3,8km ohne Landgang. Diese lies Niederberghaus binnen 01:05:52 hinter sich. Die Radstrecke von 182km und 1500 höhen Metern, aufgeteilt auf 2 Runden fuhr der Coesfelder in 05:10:10 mit seiner Zeitfahrmaschine ab. Den Abschließenden Marathon entlang des Main, der sich über 4 Runden zog, lief Niederberghaus in 04:06:39. So erreichte er das Ziel auf dem Frankfurter Römer nach 10:33:26. 

22.05.2022

Steinfurter Doppelwochenende

Triathleten der DJK Coesfeld bei Wettkämpfen in Burgsteinfurt & Drensteinfurt

Dieter und Ines Stapelbroek strahlen über Ihre Podiumsplätze

Sonntag, 22.05.2022: Insgesamt 4 Athleten der DJK Coesfeld waren an diesem Sonntag unterwegs, 3 davon zum ersten Mal in diesem Jahr. André Niederberghaus, der grade von der Iron Man WM in ST. George – Utah war bereits mit Rennerfahrung ausgestattet. Niederberghaus startete auf der Mitteldistanz (2000 m schwimmen - 80 km Radfahren – 20 km Laufen) in Burgsteinfurt. Jan Grüner wählte denselben Startort aber die Sprintdistanz (500 m – 20 km – 5 km). Dieter und Ines Stapelbroek feierten Ihren Saisonstart beim ersten Triathlon in Drensteinfurt auf der „76,2“ Mitteldistanz (1200m – 60km – 15km) und auf der Kurzdistanz (800 m - 40 km – 10 km). Das Wetter spielte an beiden Schauplätzen mit. Es gab kaum Wind, die Sonne schien aber große Hitze blieb aus.

Burgsteinfurt: Um 7:00 Uhr öffnete zum 11. Mal das Bangomare seine Tore für den VR-Bank Triathlon des Tri-Team Steinfurt. Angeboten wurden Sprint, Olympische und Mitteldistanz. Geschwommen wurde in 23 °C warmen Wasser auf 50 Meter Bahnen. Anschließend schnappten sich die Athleten Ihre Räder, die auf dem Schulhof der angrenzenden Realschule in der dort eingerichteten Wechselzone warteten. Die Radstrecke führte von der Tecklenburger Straße hinauf in die Gegend um Hollich und nach einer Schleife zurück auf die Tecklenburger Straße. Dabei galt es am anstieg zur Hollicher Mühle sich seine Körner einzuteilen, musste die Runde auf der Mitteldistanz doch 4-mal gefahren werden. Die Laufstrecke führte die Athleten aus der Wechsel Zone in den Bango Park um den Bango See und zurück Richtung Freibad. Eine Runde misst 5km.  André Niederberghaus konnte die Mitteldistanz als 3. Der AK 45 in 04:30:14.6 beenden. Jan Grüner konnte sich in der starken AK 25 mit Platz 5 nicht durchsetzen. Er finishte auf dem 21. Gesamtplatz in 01:08:22.6
„Der erste Wettkampf unter neuen Bedingungen für mich. Ich muss meine Limits neu kennenlernen und dann bin ich so schnell wie eh und je. Das habe ich gar nicht realisiert“ So Jan Grüner nach dem Blick auf die Ergebnisliste.

Drensteinfurt: Geschwommen wurde im Freibad, aber mit einem Kniff, statt auf einer Bahn zu schwimmen wurde von Bahn zu Bahn geschwommen. Ist man am Ende des Beckens angekommen, läuft man wieder zum Start, sofern man seine gesamte Strecke noch nicht überwunden hat. Die Radstrecke führte flach und mit vielen Graden zu einer Hand voll guten Zeiten bei den Zeitfahrexperten. Gelaufen wurde auf einer 2,5 km langen Laufrunde inkl. Stadionrunde hier konnten die Zuschauer die Athleten besonders gut Anfeuern. Das Ehepaar Stapelbroek ließen es sich nicht nehmen in Ihren Altersklassen ein Exempel zu statuieren. Ines holte auf der Kurzdistanz den 2. Platz der AK W50 in 2:50:23 und Dieter konnte die AK 55 in 3:27:10 gewinnen.
 

08.05.2022

Startschuss in eine neue Saison

Josef Osterkamp gewinnt beim Saisonauftakt in Gladbeck

Sonntag, 08. Mai: Für Josef Osterkamp der Tag des ersten Wettkampfs im Jahr 2022. Der Routinier der DJK Coesfeld musste zwei Jahre auf diesen Start warten. Unter Auflagen wurde das Konzept des Schwimmens im Gladbecker Freibad geändert. Es wurde ein rollender Start durchgeführt, die Athleten mussten am ende einer gezogenen 50 Meter Bahn auf die nächste Bahn schwimmen, bis das Becken durchquert war. Somit schmolz die zu schwimmende Distanz von 500 auf 400m, was Osterkamp zugutekam. Nach 17:55min wechselte Osterkamp zur Paradedisziplin, dem Radfahren. Die drei teilweise sehr holprigen radrunden um die Parkanlage absolvierte der Altmeister in 55:17min und wechselte auf die 2,5km lange Laufrunde durch das Stadion Vestische Kampfbahn und den angrenzenden Park, auf der zwei Runden gelaufen werden mussten. Die 5km Laufstrecke ließ er in 47:10min hinter sich. Somit überquerte Josef mit einer Zeit von 2:00:23 die Ziellinie. Im Ziel angekommen wurde der älteste Starter des Wettkampfs vom Stationssprecher und vielen Athleten mit Jubel und Applaus empfangen. Josef war mit seiner Leistung nicht zu 100 Prozent zufrieden, gewinnt aber die AK M80.

01.05.2022

In das Land des Hermann und wieder zurück

DJK Triathleten im Trainingslager in Horn-Badmeinberg

Vor dem Berghof Stork präsentieren die DJK Triathleten ihre neue Radbekleidung.
Von links nach rechts: Bernd Mevenkamp, Harald Modro, Jan Grüner, Ines Stapelbroek, Simone van Treek, Fabian Kozlik, Eugen Rensing, Bene Klinge, Dieter Stapelbroek Hinten von links nach rechts Jens Osterkamp, Thomas Kozlik, Sven Schulte-Kammel, Markus Mühlenkamp

Freitag, der 29. April, nach 2 Jahren schieben konnten die Triathleten der DJK Coesfeld wieder Ihr klassisches Trainingslager im Teutoburger Wald anfahren. Verstärkt wurden die Triathleten von einem ehemaligen Mitglied der DJK und nun vom SV Gladbeck Triathlon sowie von einem Fahrer des Bike-Team Baumberge. Um 8:40 Uhr fuhren die ersten vier Radfahrer sowie das Begleitfahrzeug in Richtung Darup los. Der dabei zu bewältigende Coesfelder Berg sollte nur das „amuse geul“ der heutigen Tour sein.  In Darup sammelte sich die Gruppe komplett und brach Richtung Detmold auf. Die Anfahrt führte über die Rieselfelder, Telgte, Warendorf, Harsewinkel, Bielefeld und Detmold zum Berghof Storck, dem langjährigen Domizil dieser Fahrt. Ab Bielefeld setzten auch die ersten Ansteige ein. In Detmold entschlossen sich viele der Fahrer direkt den Anstieg zum Hermanns Denkmal zu erklimmen. Eine kleine Gruppe fuhr direkt den Berghof an, da dieser ebenfalls am Ende einer starken Steigung liegt, die nach 160km auch erst einmal erklommen werden möchte. Zwei weitere Akteure hatten zum Zeitpunkt der Abfahrt noch verpflichtende Termine und konnten die Reise erst um 14 Uhr antreten. Sie haben den Berghof passend zum Abendessen um 19:30 Uhr erreichen können.
An Tag 2 wurde nach einem ausgiebigen Frühstück mit allen Teilnehmern der Anstieg zum Hermanns Denkmal aufgefahren. Nach einem Foto trennten sich zwei Gruppen nach Fahrweise auf, es wurden Runden auf 130 und 90 Kilometern mit bis zu 2000 höhen Meter absolviert. Anschließend ließ man den Abend nach gutem Essen bei kühlen Getränken, Gesprächen und Kartenspielen ausklingen.
Am Sonntagmorgen stand somit nur noch die Heimreise auf dem Plan. Nach dem sich die Teilnehmenden bei dem Wirt verabschiedet haben, wurde die bis zu 160 km lange Heimfahrt über eine andere Route angegangen. Hier wurde wie schon in vergangen Jahren viele Ortschildsprints gefahren. Der Wind von Osten brachte das Feld auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30km/h.
Die Route führte von Detmold über Rietberg, Stromberg, Oelde, Enningerloh, Enninger, Sendenhorst, Albersloh, Rinkerode, Davensberg, Ottmarsbocholt, Senden nach Draup und ggf. von dort nach Coesfeld  
Ein Teilnehmer verletzte sich auf dem Rückweg schwer, er wurde durch das Begleitfahrzeug zu seiner Frau gebracht, die Ihn in das Coesfelder Krankenhaus brachte, dort musste seine Wunde genäht werden. Weitere Unfälle blieben aus. Am Ende der Tour standen also bis zu 450km & 3850 höhen Meter auf den Radcomputern. 

 

21.03.2022

Wind und Wetter getrotzt

Triathleten im Trainingslager auf Mallorca

Montag der 21.03., lange Gesichter bei den Triathleten der DJK Coesfeld: Eugen Rensing, Jan Grüner, Jens Osterkamp, Martin Lensing und Komplementär Markus Paus vom Radsport der SW Holtwick. Der Wettervorbericht zeigte Wolken, Regen, Wind für Mallorca, während das Münsterland in Sonne gebadet werden sollte. Aber alle Teilnehmer waren bereit das beste aus der Situation zu machen und flogen Pünktlich um 06:05 Richtung Süden. Vor Ort fanden Sie dann zwar Wind, Wolken und kühle Temperaturen aber kein Regen vor. So konnten die Triathleten Ihre neue Radbekleidung, die Sie im Januar schon präsentieren konnten, nun endlich ausgiebig testen.
„Wir sind rund um zufrieden mit der neuen Kollektion an Radbekleidung. Die Passform ist aerodynamisch, bequem und angenehm. Das Design ist nun auch endlich im hier und jetzt Angekommen.“: so Jan Grüner. „Auch mit dem Wetter hatten wir richtig Glück. Der Permanente Ostwind war ein guter Begleiter im Training und auf der ‚Rennradautobhan‘ dem Cami Vell de Muro immer ein treuer Begleiter, dafür sind wir nicht einmal richtig Nass geworden, naja außer Martin, der wollte natürlich mehr Strecke machen als der Rest.“  Ergänzte Jan Grüner. Die Gruppe kehrte somit gut trainiert ohne Stürze, Schäden oder Verluste die Heimreise an.

18.10.2019

Ein Triathlon-Traum wird Realität - Mahalo!

André Niederberghaus verwirklicht Traum eines jeden Triathleten (2)

Freude beim Marathon – Niederberghaus genießt die Ironman WM in vollen Zügen

18.10.2019

Ein Triathlon-Traum wird Realität - Mahalo!

André Niederberghaus verwirklicht Traum eines jeden Triathleten

Trotzt den Böen - Auf dem Rad fuhr André Niederberghaus einen Schnitt von über 31 km/h

Der Coesfelder Triathlet André Niederberghaus konnte erfolgreich den Ironman auf Hawaii in 11:12:41 Stunden finishen. Nach dem letzten Jahr mit wenig Wind und Hitze warteten in diesem Jahr wieder „normale“ Bedingungen auf die ca. 2500 Starter bei den Ironman Weltmeisterschaften in Kailua-Kona auf Hawaii mit Windböen von 50 km/h, 30 Grad Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Nach einer halbjährigen Trainingsvorbereitung war Niederberghaus am 12. Oktober 2019 gesund und fit an den Start am Kona Pier auf die Ironman Distanz gegangen. Die Distanzen beinhalten 3,8km Schwimmen auf einer Wendepunktstrecke im offenen Pazifik, 180km Radfahren entlang des Queen K Highways an der Westküste von Big Island hinauf zum Wendepunkt im kleinen Städtchen Hawi und einem Marathon entlang des Ali‘i Drives, dem Queen K Highway und dem Wendepunkt im berühmt und berüchtigtem Natural Energy Lab. „Selbstverständlich war es nicht, dass ich in so guter Form an den Start gehen konnte“, so Niederberghaus. Eine Laufverletzung an der Achillessehne hatte den Triathleten die letzten 1,5 Jahre immer wieder zurückgeworfen. „Doch die Physiotherapeutin Claudia Henselik-Wulff hat mich mit unzähligen Behandlungen immer wieder in die Spur bringen können. Wobei die Vorbereitung mit knapp 10.000 km Radfahren und 250 km Schwimmen in diesem Jahr sicher nicht lauflastig war.“, so André Niederberghaus.

Mit seiner Frau Anke war André Niederberghaus schon am 02.10. nach Hawaii aufgebrochen, um sich möglichst gut an die 12 Stunden Zeitverschiebung und an die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. So konnte Niederberghaus noch längere Trainingseinheiten auf den verschiedenen Teilabschnitten der Wettkampfstrecke absolvieren. „Der Trainingsaufwand für diesen Sport ist schon gewaltig, insbesondere, wenn man beruflich so eingespannt ist wie André“ so Anke Niederberghaus, die Ihrem Mann schon seit dem ersten Ironman im australischen Port Macquarie in 2006 bei jedem Rennen unterstützt. So konnte Niederberghaus das Schwimmen in 1:15 Std., das Radfahren in 5:47 Std. und das abschließende Laufen in 3:57 Std. beenden und erreichte damit in seiner Altersklasse (AK 45-49) Platz 208 von 305 Startern und die Gesamtplatzierung 1273.

„Nach all dem Aufwand stand für mich das Finishen und die Teilnahme an dem Fest des Triathlons im Vordergrund“, so Niederberghaus, der mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist und jede Menge Eindrücke auf der legendären Strecke sammeln konnte. Auch neben der Strecke konnten die Coesfelder im „Mekka des Triathlons“ Legenden, wie Dave Scott und Mark Allen treffen. Das beste Erlebnis bei seiner mittlerweile 17. Langdistanz war jedoch von Mike Reilly mit den Worten „You are an Ironman!“ im Ziel empfangen zu werden.

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