Triathlon

Newsarchiv

21.06.2019

Licht und Schatten beim Aasee Triathlon (II)

Josef Osterkamp siegt in der AK 80

Siegerehrung für Josef Osterkamp in der AK80

21.06.2019

Licht und Schatten beim Aasee Triathlon

Staffelsieg über die Mitteldistanz/Josef Osterkamp siegt in der AK 80

Jan Grüner nach dem Schwimmen auf dem Weg in die Wechselzone

Coesfeld / Bocholt: Am vergangenen Sonntag waren die Athleten vom DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e.V. über alle angebotenen Distanzen beim 32. Bocholter Aasee Triathlon vertreten. So starteten Simone van Treeck, Kai Kukielka und Bernd Mevenkamp als Einzelstarter sowie Marc Gröning, Martin Lensing und André Niederberghaus als Staffel auf der Mitteldistanz (2km Schwimmen, 90km Radfahren 20km Laufen). Josef Osterkamp begab sich auf die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen). Auf der Bocholter Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) gingen Ines Zumdiek, Jan Grüner und Dieter Stapelbroek an den Start.

Das Schwimmen als erste Disziplin wurde im Aasee absolviert. Die für die verschiedenen Wettbewerbe unterschiedlichen Schwimmstrecken wurden mit Wasserbojen gekennzeichnet. Im Anschluss an das Schwimmen führte die Radstrecke zum größten Teil über einen voll abgesperrten Abschnitt der B67. Eine Runde der Mitteldistanz, die dreimal gefahren werden musste, umfasste 30km. Für die Sprint- und Bocholter- Distanz betrug die Länge 20km. Der starke Westwind mit rund 20 km/h und die später im Wettkampf eintretenden Windböen ließen fehlende Anstiege bei den Athleten in Vergessenheit geraten und erforderten ein gutes Pacing, um noch genügend Körner beim anschließenden Laufen zu haben. Gelaufen wurde auf einem 2.5km langen Rundkurs entlang des Aasees. Besonders im Zielbereich tummelten sich viele Zuschauer. Die gute Stimmung vermochte den Athleten immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Um 08:30 Uhr fiel pünktlich der Startschuss der Mitteldistanz. Marc Gröning (1. Staffelstarter) konnte als erster das Wasser verlassen. Ihm folgten die Einzelstarter Kai Kukielka, Bernd Mevenkamp und Simone van Treeck. Auf der Radstrecke lief es für Kai Kukielka und Bernd Mevenkamp nicht gut. Kukielka riss die Kette nach der ersten Wende. Technisch bedingt schied er somit aus. Mevenkamp schlug sich mit zwei Reifenpannen herum. Er konnte den Wettkampf aber mit großen Zeitverlusten  fortsetzten. Nach 02:55:23 h gab Lensing als zweiter Staffelstarter den Staffelstab an André  Niederberghaus weiter. Die Staffel beendete den Wettkampf nach 04:24:19 h auf Platz 1 der Staffeln, gefolgt von den Einzelstartern Simone van Treeck in 06:16:45 h auf Platz 3 der AK W55 und Bernd Mevenkamp nach 06:37:46 h. Josef Osterkamp beendete seinen Wettkampf in 01:43:12 h und gewann somit erneut die AK M80. Dieter Stapelbroek legte den besten Schwimmsplit der Coesfelder auf der Bocholter Distanz hin, doch Jan Grüner und Ines Zumdiek ließen nicht lange auf sich warten. Bereits nach wenigen Kilometern auf dem Rad überholte Grüner Stapelbroek. An dieser Konstellation änderte sich auch auf der Laufstrecke nichts mehr. Grüner finishte nach 02:27:50 h Platz 20 M gesamt sowie Platz 7 in der AK M20 – sein persönlicher Rekord auf dieser Distanz. Stapelbroek lief nach 02:31:08 h über die Ziellinie Platz 36 M gesamt und Platz 5 AK M50. Ines Zumdiek erreichte das Ziel nach 03:02:03 h und sicherte Sie sich den 39. Platz W gesamt und Platz 13 in der AK W45.

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Triathleten auch ohne Fahrrad schnell unterwegs

Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp starteten beim Swim & Run in Köln

Bernd Mevenkamp und Simone van Treeck zufrieden im Ziel

Am Sonntag dem 02.06 wurde es ernst für Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp. Die beiden Lang- und Mitteldistanzspezialisten der DJK Coesfeld starteten Ihre Saison ohne den bei vielen Triathleten beliebten Rad-Split. Auf der Halbdistanz beim Swim & Run mussten 2km geschwommen und anschließend 14km gelaufen werden.

Geschwommen wurde auf der Regattastrecke des Fühlinger Sees. Die Laufstrecke führte um den See und musste von den Coesfeldern zweimal bewältigt werden. Bernd Mevenkamp wusste beim Schwimmen zu überzeugen und kam nach 35:06 Minuten im ersten Drittel des Feldes aus dem Wasser. Simone van Treeck ging das Rennen defensiv an, um Problemen mit ihrer Asthma-Erkrankung aus dem Weg zu gehen.

„Mit einer Zeit vom 49:20 Minuten war ich echt happy. Dann bin ich ganz euphorisch auf die Laufstrecke losgerannt. Meine Geschwindigkeit musste ich aber nach dem ersten Km aufgrund der Temperaturen anpassen“, erklärt Simone van Treeck nach dem Wettkampf.

Bernd Mevenkamp erreichte das Ziel in 1:42:04 auf Platz 49 gesamt und Platz 1 in der AK M60. Simone van Treeck finishte in 2:15:06 auf Platz 125 gesamt und Platz 6 in der AK W50. „ Da in der Teilnehmerliste die Geburtsjahrgänge standen, weiß ich, dass ich die älteste Frau im Rennen, aber nicht die Letze im Ziel war“, erläuterte Simone van Treck lachend.

Triathlon: DJK Triathleten beim Pflüger Triathlon in Harsewinkel

Hitzeschlacht auf der Mitteldistanz und bei der Landesliga Nord

Die Ligamannschaft (v.l.n.r.) Jakob Kallabis, Jan Grüner, Kai Kukielka und Veit Reeker

Coesfeld: Am 02. Juni fand bereits zum 32. Mal der Pflüger Triathlon in Harsewinkel statt. Erstmalig in der Historie der Veranstaltung musste das Schwimmen im Hallenbad ausgetragen werden. Das wurde einige Tage vor dem Wettkampf bekannt gegeben. Schuld daran ist, dass PCB, polychlorierte Biphenyle, in den Unteren Farbschichten des Freibades festgestellt wurden. Daraufhin musste das Becken gesperrt werden. In diesem Zuge wurde die Schwimmdistanz bei der Mitteldistanz auf 1km gekürzt und die Starts der Landesliga Nord in 3 Gruppen geteilt.

Davon unbeeindruckt startete Eugen Rensing um 09:00 Uhr auf der Mitteldistanz (1km Schwimmen 80km Radfahren 20km Laufen). Schon zu dieser Zeit zeigte das Thermometer Temperaturen zwischen 24°C und 27°C. Das Schwimmen ging Rensing gut von der Hand, nach 19:05 Minuten war er bereits auf das Fahrrad gewechselt. Hier nahm er den 20km langen und Flachen Radparcours in Angriff, welchen er Vier mahl fahren musste. Dabei galt Vorsicht, denn die Strecke war nur teilgesperrt, so fuhren stellenweise KFZ über die Strecke. Außerdem wurden Abzweigungen nur schlecht ausgeschildert oder anderweitig markiert. Das alles konnte Rensing aber nicht stoppen, er benötigte lediglich 2:23:34 Stunden für die 80km bei mittlerweile 32°C und teilweise starken Winden. Bei dem abschließenden 20km Lauf musste Rensing 4 Runden a 5km absolvieren. Diese führte an der Wechselzone vorbei über eine Tartanbahn um das Gelände des Bades, einer Sportanlage sowie einer Schule. Der Untergrund war abwechslungsreich gestaltet, so wurde auf gepflasterten und asphaltierten Wegen als auch auf Single-Trails, Wiesen und Schotterpisten gelaufen. Das Ziel befand sich auf dem Gelände des Freibades. Dieses erreichte Rensing nach 4:56:57 Stunden, was Platz 37 in der Gesamtwertung und Platz 4 in der AK M60 bedeutete.

Nach dieser Leistung begrüßte Rensing noch die Athleten des Landesliga-Nord-Teams mit Jan Grüner, Jakob Kallabis, Kai Kukielka und Veit Reeker. Er wünschte Ihnen Glück und sprach den Athleten Mut zu, ehe er die Heimreise antrat.

Für die vier Athleten wurde es erst um 15:00 Uhr interessant. Bei Temperaturen um 33C° fiel der Startschuss für die 2. Gruppe des 2. Starts der Landesliga Nord. Als erster der Vier konnte Grüner das Schwimmen beenden. Kukielka folgte Ihm aber auf dem Fuße und so wechselten Sie nach 10:03 sowie 10:05 Minuten auf das Rad. Ihnen folgte Jakob Kallabis in 11:05 und Veit Reeker in 12:10 Minuten.

Auf dem Rad wusste Grüner zu Überzeugen und fuhr mit seiner ‘Liza’, wie er sein Rad nennt, den schnellsten Rad-Split der Coesfelder. Er benötigte 32:46 Minuten trotz verpasster Abzweigung. Kukielka folgte Ihm nur knapp mit einer Split-Zeit von 34:26. Anschließend stellte Kallabis sein Rad nach 36:54 wieder in die Wechselzone. Ihm folgte Veit Reeker, der mit seiner neuen Zeitfahrmaschine den Parcours in 38:53 Minuten meisterte. Während des Laufens schlug die große Hitze bei allen Athleten auf die Leistungsfähigkeit. Die Verpflegungsstationen wurden von den Teilnehmern sehnsüchtig erwartet und gerne genutzt. In der letzten Disziplin konnte der Kapitän der Mannschaft Kai Kukielka trotz der Hitze überzeugen. Er lief die 5 km in 22:53 Min und finishte somit nach 1:07:23 Stunden als erster der Mannschaft. Grüner zeigte mit einem fulminanten Sprint zum Finish, dass auch bei großer Hitze vieles möglich ist. Er passierte das Ziel in 1:08:19 Stunden. Jakob Kallabis beendete seinen ersten Ligaeinsatz nach 1:13:28 Stunden. Veit Reeker lief in 22:59 Min. den zweitbesten Laufsplit der Coesfelder und konnte die Hitzeschlacht nach 1:14:01 Stunden beenden. Im Zielbereich waren sich alle Athleten einig: Die Hitze war brutal und hat das Rennen sehr schwer zu gestalten. Vor allem für diejenigen, deren Paradedisziplin das Laufen ist.

Das Ergebnis des harten Kampfes war Platz 11 in der Gesamtwertung mit einer Platzziffer von 185. Der nächste Einsatz der Ligamannschaft ist am 07.07., bei dem  es in Saerbeck auf die Kurzdistanz geht. Hier greifen die Athleten der DJK Coesfeld wieder vorne mit an.

Feuerwehrmänner im Wettkampf um die NRW Meisterschaft

Jan Grüner & Timo Reckmann beim Triathlon in Hagen

Die Feuerwehrmänner Timo Reckmann und Jan Grüner

Coesfeld / Hagen: Die Aufgaben der Feuerwehangehörigen sind sehr vielseitig. Retten, Löschen, Bergen, Schützen und das immer in Teamarbeit. Aber nicht am 16. Mai beim Triathlon in Hagen. Hier wurde die NRW Meisterschaft der Feuerwehren im Triathlon ausgetragen. Die Triathleten der DJK Coesfeld Jan Grüner und Timo Reckmann sind nicht nur Multi-Sportler, sondern auch mit Herz und Seele für die Feuerwehr tätig. So startete Grüner für die Freiwillige Feuerwehr Rosendahl und Reckmann für die Feuerwehr Dülmen, für die er sowohl haupt- als auch ehrenamtlich tätig ist.

Ausgetragen wurde der Wettkampf über die Sprint-Distanz (500m Schwimmen, 23km Radfahren & 5km Laufen). Das Schwimmen wurde im Familienbad Hengstey durchgeführt. Eine Besonderheit hierbei war, dass es 3 50 Meter als auch 3 25 Meter Bahnen zum Schwimmen gab. Beide entschieden sich für eine 50 Meter Bahn.
Pünktlich um 12:30 Uhr ging es los. Nach 8Minuten und 26 Sekunden machte sich Grüner auf den Weg in die Wechselzone. Reckmann ließ nicht lange auf sich warten und folgte nach 9Minuten und 49 Sekunden.

Auf dem Rad galt es nun eine enge Passage zu der eigentlichen Radstrecke zu fahren, hierbei galt Überholverbot. Auf der Radstrecke angekommen, mussten nun Vier Runden mit jeweils 2 schwer zu Fahrenden 90° Wenden absolviert werden. Die Beschaffenheit des Untergrundes machte es den Teilnehmern sehr schwer Ihre Rennmaschinen auf Kurs zu halten. Zu einem Unfall kam es zum Glück aber nicht. Reckmann erlaubte sich auf dem Rad einen Fauxpas, der Ihm aber nicht alleine zusteht, denn die Radstrecke wurde für Unterschiedliche Wettbewerbe sowie zu und abfahrt mehrmals variabel gestaltet. Da die Hinweisschilder sehr klein und die Geschwindigkeit sehr hoch waren, bog Reckmann auf der ersten Rad Runde falsch ab und musste dort wenden. Nach 48 Minuten und 30 Sekunden verlies Grüner die Radstrecke Richtung Wechselzone. Reckmann folge nur wenig später nach 52Minuten und 23 Sekunden.

Zum Abschluss ging es auf eine 2,5km lange Wendepunktstrecke entlang des Hengsteysee. Diese wurde zweimal bewältigt, bevor es zum Zieleinlauf zurück in das Familienbad ging. Ein besonderes Highlight für Timo Reckmann war dabei ein Esel, der mit einer Kappe bekleidet am Wendepunkt als Maskottchen den Läufern noch ein Lächeln in das Gesicht zauberte.

Jan Grüner finishte nach 1:12:32 auf Platz 10 gesamt und Platz 1 in der AKM20. Timo Reckmann kam nach einer langen Verletzungsbedingten Pause mit 1:16:54 im Zeil an. Das bedeutete Platz 21 gesamt sowie Platz 5 in der AKM35.
 

Jubeljahr. 10. Ausgabe des VR Bank Triathlon in Steinfurt

DJK Triathleten feiern mit super Ergebnissen

Annika Gröning hat immer einen Grund zum Lächeln

Steinfurt / Coesfeld Bereits zum 10. Mal lud das TriTeam Steinfurt  am 26.05. zum VR Bank Triathlon über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen), Olympische Distanz (1km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) und die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5km Laufen) ein. Diesem Ruf sind die Triathleten der DJK Coesfeld gefolgt. So startete Martin Lensing als Vorbereitung auf den Iron-Man Frankfurt über die Mitteldistanz. Auf der Volksdistanz starteten Annika Gröning, Andreas Hennemann und Josef Osterkamp.

Geschwommen wurde im BangoMare auf einer beheizten 50 Meter Wettkampfbahn.
Anschließend galt es den 20 km langen Radparcours bis zu vier Mal zu bewältigen. Hier sorgten ein kräftiger Wind sowie der Anstieg zur Hollicher Mühle dafür, dass die Athleten ordentlich ins Schwitzen kamen.  Abschließend wurde die 5km lange und flache Laufstrecke durch den Bango Park in Angriff genommen.
Die Streckenposten vermochten den Teilnehmern immer wieder zu neuen Kräften zu verhelfen. So konnte Martin Lensing trotz leichter Krämpfe zum Ende des Radsplits die Bronze Medallie gesamt sowie den 1. Platz in der AK M35 für sich erringen. “Ich habe mich kurz vor Ende auf dem Rad als DNF gesehen. Dann habe ich direkt alles an Verpflegung reingeholt was noch da war und zusätzlich noch die vom Veranstalter. Danach regulierte es sich wieder.” So Lensing im Ziel.

Für Annika Gröning lief es rund. Nach dem Saisonauftakt in Gladbeck konnte Sie eine persönliche Bestzeit erzielen. Inwiefern das neue Equipment für die Radstrecke dabei eine Rolle spielte konnte Sie nicht sagen. Das finish in 1:21:34 stunden brachte Ihr Platz 15 unter den Frauen und den 2. Platz in der AK W25. “Es lief richtig gut und dank der vielen Streckenposten wurde ich immer wieder motiviert. Hat richtig Spaß gemacht” sagte Annika Gröning erschöpft aber glücklich nach dem Zieleinlauf. Auf dieses finish folgte Andreas Henneman in 1:34:18 stunden, Platz 75 gesamt & Platz 18 in der AK M45. Josef ‘Jupp’ Osterkamp kam mit einer Zeit von 1:40:03 stunden im Ziel an. Damit gewann der Dauerrenner der DJK Coesfeld die AK M80 deutlich.

Mit Erfolg in die neue Saison

Triathlon-Team des DJK Coesfeld schafft es in Gütersloh unter die Top Ten

Ligakapitän Kai Kukielka erreichte im Team die beste Zeit.

Die Liga-Mannschaft in Gütersloh (v.l.n.r): Thomas Kramer, Jan Grüner, Michael Lübke und Kai Kukielka.

Gütersloh/Coesfeld. Der Wecker klingelte für vier Triathleten des DJK Coesfeld VBRS vergangenen Sonntag bereits früh. Gegen 5:30 Uhr machten sich Kai Kukielka, Michael Lübke, Thomas Kramer und Jan Grüner auf den Weg nach Gütersloh. Der Dalkeman-Triathlon sollte dort den Auftakt für die diesjährige Landesliga-Nord-Saison bilden.

Im Gütersloher Nordbad fiel für die vier Coesfelder Athleten Punkt 8:30 Uhr der Startschuss für die Kurzdistanz. Nachdem bei angenehmen 17 bis 24 Grad Außentemperatur im 50-Meter-Becken die 1.000 Meter Schwimmstrecke geschafft waren, ging es direkt auf’s Rad. Um die vorgegebenen 40 Kilometer zurückzulegen, musste die Wendepunktstrecke insgesamt vier Mal abgestrampelt werden. Anschließend galt es, vier Mal den Rundkurs durch den anliegenden Park zu bewältigen und somit insgesamt 10 Kilometer Laufstrecke zu schaffen.

Kai Kukielka und Jan Grüner konnten als erste der Vier den Swim-Split beenden, gefolgt von Thomas Kramer und dahinter Michael Lübke. Beim Rad-Split konnte Michael Lübke Meter gutmachen, jedoch den Vorsprung von Kai Kukielka und Jan Grüner, der eine super Radleistung, unterstützt durch seine neue Zeitfahrmaschine, hinlegte, nicht gutmachen. Nach dem zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke, auf der Kai Kukielka seine starke Gesamtleistung fortsetzte und als erster der Vier die Ziellinie mit einer Top-Zeit überquerte. Michael Lübke konnte auf der Laufstrecke noch an Jan Grüner vorbeiziehen, der kurz danach das Ziel als dritter der Vier erreichte, die dann im Ziel Thomas Kramer in Empfang nahmen.

Die Anstrengung habe sich auf jeden Fall gelohnt, so die einstimmige Aussage der DJK-Athleten, die wieder einmal alles gegeben haben. Thomas Kramer konnte die drei Disziplinen nach 2:17:34 Stunden beenden, Jan Grüner benötigte 2:11:57 Stunden, Michael Lübke kam auf 2:08:37 Stunden und Kai Kukielka auf 2:01:58 Stunden. Insgesamt erreichte das Team des DJK Coesfeld damit Platz 9 von 20 auf der Mannschaftsergebnisliste für die Kurzdistanz.

Angesichts dieses sehr guten Saisonstarts konnte das erfolgreiche Team am späten Nachmittag gut gelaunt, aber erschöpft den Heimweg antreten.

In Gladbeck vorne mit dabei

Triathleten vom DJK Coesfeld starten mit drei ersten Plätzen in die neue Saison

Jakob Kallabis auf der Laufstrecke

Gladbeck/Coesfeld. Nach vielen Wochen intensiver Vorbereitung fing für vier Triathleten des DJK Coesfeld beim ELE-Triathlon in Gladbeck endlich die Saison an. Jakob Kallabis, Martin Lensing und Eugen Rensing wagten sich an die Kurzsdistanz, bestehend aus einem Kilometer Schwimmen, 40 Kilometern mit dem Rad und 10 Kilometern Laufen. Für Annika Gröning ging es auf die Sprintdistanz, bestehend aus 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern mit dem Rad und 5 Kilometern Laufen.

Bei kühlen 12 bis 16 Grad Außentemperatur warteten einige Starter lieber im beheizten 50-Meter-Becken des Gladbecker Freibades auf ihren Einsatz. Zu einem Ausschluss aufgrund zu langer Schwimmzeiten führte das aber glücklicherweise nicht.

Mit dem Startschuss für die Kurzdistanz ging es pünktlich um 8:00 Uhr für Jakob Kallabis ins Wasser. Ihm folgten um 8:40 Eugen Rensing und um 9:20 Martin Lensing. Annika Gröning musste sich noch bis 12 Uhr gedulden, bis es endlich mit der Sprintdistanz losgehen sollte.

Alle vier DJK-Athleten waren auf ihren Bahnen die ersten, die das Wasser verlassen konnten, um auf die Radstrecke zu wechseln. Für die Kurzdistanz galt es acht und für die Sprintdistanz vier Runden um das Freibad sowie die Vestische Kampfbahn herum in die Pedale zu treten.

Danach standen vier, bzw. zwei Runden auf der 2,5 Kilometer langen Laufstrecke durch den Wald und zurück zur Vestischen Kampfbahn an. Der laute Jubel zahlreicher Zuschauer und Kampftrommler sorgte hier für den nötigen Motivationsschub.

Jakob Kallabis konnte seine erste Kurzdistanz erfolgreich in 02:32:54 Stunden vollenden und sich somit Platz 1 in der Altersklasse Mjun sichern. Vor allem das Schwimmen sei für ihn überraschend gut verlaufen, so Kallabis. Mit 2:20:19 erreichte auch Eugen Rensing in seiner Altersklasse M60 den ersten Platz. Ebenfalls der Erste in seiner Altersklasse M35 wurde Martin Lensing mit 1:51:35 Stunden. Annika Gröning konnte mit 1:25:35 Stunden auf der Sprintdistanz überzeugen. Für einen ersten Platz reichte das aufgrund der stark besetzten WHK leider nicht aus.

Bevor die erfolgreichen aber erschöpften Athleten den Heimweg antraten, gab es noch zahlreiche Glückwünsche.

“Getragen durch das Runners High”

Drei Triathleten vom DJK Coesfeld nehmen am Enschede Marathon teil

Jan Grüner kann beim Marathon Debut noch lächeln

Coesfeld/Enschede. 42,195 km durch Enschede – dieser Herausforderung stellten sich vergangenen Sonntag 665 Läufer, beim Enschede Marathon. Für die drei Triathleten vom DJK Coesfeld, Jan Grüner, Thomas Kramer und Veit Reeker hieß das, Rennrad und Schwimmbrille ausnahmsweise zu Hause zu lassen und sich voll aufs Laufen zu konzentrieren.

Neben den Athleten, die sich an die volle Strecke wagten, gab es noch zahlreiche Läufer, die den Halbmarathon mit 21,1 km in Angriff nahmen. So kam eine Gesamtzahl von fast 3.300 Teilnehmern zustande. Obwohl bereits um 10 Uhr auf dem Marktplatz der Startschuss fiel, gab es aufgrund der Menschenmenge für die drei Coesfelder Athleten einige Minuten Verzögerung.

Bei zunächst kühlen Temperaturen verliefen die ersten knapp 21 km durch die östlichen Randbezirke Enschedes und danach zurück zum Marktplatz. Die Halbmarathonläufer konnten hier bereits glücklich ins Ziel einlaufen. Für die Vollmarathonläufer ging es noch weitere anstrengende 21 km durch die nordwestlichen Bezirke der Stadt.

Vor allem im Bereich der Innenstadt standen die Zuschauer dicht an dicht um die Athleten anzufeuern und für gute Stimmung zu sorgen. Trotzdem gab es bei der langen Strecke natürlich auch einsamere Abschnitte. “Auf dem Radweg parallel zum Kanal habe ich kaum noch Läufer oder Zuschauer gesehen. Auf solchen Abschnitten muss man sich irgendwie von seinen Problemchen ablenken”, erklärte beispielsweise Jan Grüner.

Der Routinier Veit Reeker konnte die Ziellinie in einer Zeit von 3:18:08 Stunden überqueren. Nach 3:49:50 Stunden folgte Thomas Kramer, der den Marathon erfolgreich beenden konnte, obwohl er sich drei Wochen vor dem Wettkampf eine Zerrung zugezogen hatte. Der Marathon-Neuling Jan Grüner lief nach 4:09:09 ins Ziel ein. “Alles in allem bin ich mit dem Finish heute mehr als zufrieden”, sagte Grüner. Durch das Runners High getragen habe er jedoch auf den ersten 10 bis 15 km einfach zu viel gegeben, was sich im späteren Teil des Wettkampf bemerkbar gemacht habe.

Im Zielbereich wurden noch zahlreiche Glückwünsche ausgesprochen, bevor es für die erschöpften aber zufriedenen Athleten zurück in die Heimat ging.