Triathlon

Newsarchiv

18.10.2019

Ein Triathlon-Traum wird Realität - Mahalo!

André Niederberghaus verwirklicht Traum eines jeden Triathleten (2)

Freude beim Marathon – Niederberghaus genießt die Ironman WM in vollen Zügen

18.10.2019

Ein Triathlon-Traum wird Realität - Mahalo!

André Niederberghaus verwirklicht Traum eines jeden Triathleten

Trotzt den Böen - Auf dem Rad fuhr André Niederberghaus einen Schnitt von über 31 km/h

Der Coesfelder Triathlet André Niederberghaus konnte erfolgreich den Ironman auf Hawaii in 11:12:41 Stunden finishen. Nach dem letzten Jahr mit wenig Wind und Hitze warteten in diesem Jahr wieder „normale“ Bedingungen auf die ca. 2500 Starter bei den Ironman Weltmeisterschaften in Kailua-Kona auf Hawaii mit Windböen von 50 km/h, 30 Grad Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Nach einer halbjährigen Trainingsvorbereitung war Niederberghaus am 12. Oktober 2019 gesund und fit an den Start am Kona Pier auf die Ironman Distanz gegangen. Die Distanzen beinhalten 3,8km Schwimmen auf einer Wendepunktstrecke im offenen Pazifik, 180km Radfahren entlang des Queen K Highways an der Westküste von Big Island hinauf zum Wendepunkt im kleinen Städtchen Hawi und einem Marathon entlang des Ali‘i Drives, dem Queen K Highway und dem Wendepunkt im berühmt und berüchtigtem Natural Energy Lab. „Selbstverständlich war es nicht, dass ich in so guter Form an den Start gehen konnte“, so Niederberghaus. Eine Laufverletzung an der Achillessehne hatte den Triathleten die letzten 1,5 Jahre immer wieder zurückgeworfen. „Doch die Physiotherapeutin Claudia Henselik-Wulff hat mich mit unzähligen Behandlungen immer wieder in die Spur bringen können. Wobei die Vorbereitung mit knapp 10.000 km Radfahren und 250 km Schwimmen in diesem Jahr sicher nicht lauflastig war.“, so André Niederberghaus.

Mit seiner Frau Anke war André Niederberghaus schon am 02.10. nach Hawaii aufgebrochen, um sich möglichst gut an die 12 Stunden Zeitverschiebung und an die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. So konnte Niederberghaus noch längere Trainingseinheiten auf den verschiedenen Teilabschnitten der Wettkampfstrecke absolvieren. „Der Trainingsaufwand für diesen Sport ist schon gewaltig, insbesondere, wenn man beruflich so eingespannt ist wie André“ so Anke Niederberghaus, die Ihrem Mann schon seit dem ersten Ironman im australischen Port Macquarie in 2006 bei jedem Rennen unterstützt. So konnte Niederberghaus das Schwimmen in 1:15 Std., das Radfahren in 5:47 Std. und das abschließende Laufen in 3:57 Std. beenden und erreichte damit in seiner Altersklasse (AK 45-49) Platz 208 von 305 Startern und die Gesamtplatzierung 1273.

„Nach all dem Aufwand stand für mich das Finishen und die Teilnahme an dem Fest des Triathlons im Vordergrund“, so Niederberghaus, der mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist und jede Menge Eindrücke auf der legendären Strecke sammeln konnte. Auch neben der Strecke konnten die Coesfelder im „Mekka des Triathlons“ Legenden, wie Dave Scott und Mark Allen treffen. Das beste Erlebnis bei seiner mittlerweile 17. Langdistanz war jedoch von Mike Reilly mit den Worten „You are an Ironman!“ im Ziel empfangen zu werden.

14.09.2019

Persönliche Erfolgserlebnisse bei der Triathlon Challenge Almere (2)

Simone van Treeck holt Bronze - Martin Lensing mit neuer persönlicher Bestzeit

Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp zuversichtlich vor dem Start

14.09.2019

Persönliche Erfolgserlebnisse bei der Triathlon Challenge Almere (1)

Simone van Treeck holt Bronze - Martin Lensing mit neuer persönlicher Bestzeit

Sichtbar alles gegeben und persönliche Bestzeit: Martin Lensing verdient im Ziel

Am 14.09.2019 wurden in Almere in den Niederlanden in der Nähe von Amsterdam die Europameisterschaften der ETU über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) im Triathlon ausgetragen. Von der Triathlon Abteilung vom DJK Eintracht Coesfeld VBRS e.V. starteten für die Deutsche Triathlon Union Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp in ihren jeweiligen Altersklassen. Martin Lensing, der noch eine Rechnung aufgrund der Hitzeschlacht beim Ironman in Frankfurt offen hatte, startete ebenfalls auf der Langdistanz, jedoch in der offenen Wertung. Wie in den Vorjahren musste die Schwimmstrecke über zwei Runden im 18 Grad kalten Weerwater am Rande der City absolviert werden. Natürlich im Neoprenanzug. Anschließend mussten zwei Runden auf den Radparcours absolviert werden, der die Athleten unter anderem am Ijsselmeer entlangführte und von diesen aufgrund der langen Geraden Geduld und Ausdauer abverlangte. Zwar waren die Windverhältnisse in diesem Jahr nicht ganz so extrem, trotzdem mussten lange Passagen bei Gegenwind gefahren werden. Die langen windigen Deiche und die offenen Polder waren anspruchsvoll und schwierig, sowohl mental als auch physisch. Nach dem Bike-Split ging es auf die rd. 7 km lange zuschauerfreundliche Laufrunde, die wieder um den Weerwater führte und sechsmal zu umrunden war, so dass das Stadion in der City sechsmal passiert werden musste, wo die Athleten vom Publikum begeistert angefeuert wurden.

Bernd Mevenkamp startete um 7.30 Uhr als erster der Drei. Bei Lufttemperaturen um die 9 Grad, die sich im Laufe des Tages aber auf rd. 24 Grad erhöhten, galt es, sich bis zum Wasserstart warm zu halten. Mit einer starken Schwimmleistung mit durchschnittlich 1:45 Min./100 Meter kam Bernd Mevenkamp bereits nach 1:06:59 Std. aus dem Wasser! Auf dem Rad ging es über lange Strecken im geplanten Wettkampftempo weiter, jedoch musste am Ende des Rad-Splits das Tempo etwas herausgenommen werden, so dass er das Rad nach 6:13:09 Std. abstellen konnte. Der Trainingsrückstand aufgrund einer Fußverletzung machte sich dann auch anschließend beim Laufen bemerkbar, so dass es hier nur noch auf Ankommen ankam. Mit 5:21:18 Std. für den Marathon konnte dann die Ziellinie nach 12:52:49 Std. verdient in der AK 60 als 9. in der Europameisterschaftswertung und 13. in der Gesamtwertung  überquert werden.

5 Minuten später startete Simone van Treeck in der Frauengruppe. Nach rund 2 km wurde ihr Schwimmrhythmus jedoch unsanft und unsportlich von einem Athleten, der auf der kurz zuvor gestarteten Mitteldistanz unterwegs war, unterbrochen. Um sich Platz zu verschaffen, wurde sie unter Wasser gezogen und hatte danach einige Zeit Mühe, wieder zu Luft zu kommen und ihr geplantes Schwimmtempo wiederzufinden. Davon unbeeindruckt setzte Simone van Treeck aber ihr Vorhaben auf dem Rad weiter um und beendete den Rad-Split in 6:06:09 Std. dank eines ausgeglichenen Pacings. Danach wurde der Marathon in Angriff genommen. Das anfangs eingeschlagene Tempo konnte jedoch nicht gehalten werden, so dass nach 5:25:20 Std. die Ziellinie mit einer Gesamtzeit von 13:19:54 Std. überquert wurde. Das bedeutete in der Europameisterschafts- und Gesamtwertung in der AK 55 Platz 3 und damit die Bronzemedaille! Die Athletin des DJK war damit eine von 12 Athleten der DTU, die mit einer Medaille nach Hause kamen.

Um 7.45 Uhr wurde dann Martin Lensing auf die lange Reise geschickt. Schon die Schwimmzeit zeigte, dass heute gezeigt werden sollte, wo der Hammer hängt. Vom Trainer angewiesen, sich beim Schwimmen zurück zu halten, wurde die 3,8 km lange Schwimmstrecke trotzdem in 59:04 Min. abgefrühstückt. Auch beim Radfahren hielt er sich eisern an die ausgegebene Marschroute, trotz Komplikationen mit dem Radcomputer, und fuhr die komplette Strecke nach Körpergefühl im vorgegebenen Belastungsbereich. Das sollte sich später beim Laufen auszahlen. Nach 4:57:14 Std. wurde das Rad in der Wechselzone abgestellt und es ging auf die Laufstrecke. Die Pacing-Strategie ging auch hier auf. Martin Lensing spulte sein Programm zuverlässig und im konstanten Tempo ab, so dass am Ende eine Marathonzeit von 3:20:54 Std. zu Buche stand. Das bedeutete mit einer Gesamtzeit von 9:28:41 Std. persönliche Bestzeit über die Langdistanz und Platz 9 in der AK 35.

Für alle drei Athleten stellte dies ein versöhnlicher und erfolgreicher Triathlon-Saisonabschluss dar, der den immensen Trainingsaufwand der vergangenen Monate mehr als entschädigte. Hierzu trugen auch die gut organisierte Veranstaltung und die Zuschauer bei, die die Athleten anfeuerten. Die Challenge Almere ist damit auch für das nächste Jahr im Visier der DJK-Triathleten.

04.09.2019

Durch den Alpsee und über den Kuhsteig

Triathleten der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS e.V. starteten beim Allgäu Triathlon

Shaka - Der Surfer Gruß ist seit Jahren auch im Triathlon angekommen und das Zeichen des Allgäu Triathlons. Die Coesfelder v.L.n.R. Veit Reeker, Thomas Kramer und Jens Osterkamp nach dem Wettkampf können alle noch lächeln.

Wenn der amtierende Ironman-Europameister Jan Frodeno zu einer kleinen Laktatparty anlässlich seines 38 Geburtstages einlädt, lassen sich die Triathleten vom DJK Eintracht Coesfeld-VBRS e.V. nicht zweimal bitten zu erscheinen. So startete Jens Osterkamp über die Olympische Distanz (1,5km schwimmen, 42km Rad fahren, 10km laufen) sowie Thomas Kramer und Veit Reeker über die Classic Distanz (1,9km Schwimmen, 84km Radfahren, 20 km Laufen) beim Klassiker, dem Allgäu Triathlon. Dieser wurde am Sonntag, den 18.08. zum 37. Mal ausgetragen und ist damit eine der ältesten Triathlon-Veranstaltungen des Landes.

Bereits um 7.45 Uhr fielen die ersten Kanonenschüsse für den Start der Damen über die Classic Distanz. Ihnen folgten 8 weitere Starts vom Klassiker über die Olympische Distanz bis hin zur Sprint Distanz. Geschwommen wurde im großen Alpsee bei Immenstadt. Bei Wassertemperaturen von circa 20 °C wurde im Neoprenanzug geschwommen. Anschließend ging es auf den 42km langen Radrundkurs. Der nach 2-3 Kilometer zu überwindende Kalvarienberg und das allgemein markante Höhenprofil der Radstrecke brachte viele Athleten an Ihre Leistungsgrenzen. Bei mittlerweile 30 °C Mittagshitze wurde die abschließende Laufstrecke entlang des Alpsees absolviert. Je nach Distanz wurde früher oder später eine Wende gelaufen. Über den steilen und legendären Kuhsteig mussten aber alle Athleten, bevor Sie die letzten Kilometer bis zum Ziel hinter sich bringen konnten. Da der Kurs nur wenig Schatten bot, waren die üppig ausgestatteten Verpflegungspunkte zur Versorgung mit Flüssigkeit und Kohlenhydraten umso wichtiger für die Athleten.

Jens Osterkamp konnte als Routinier auf der Olympischen Distanz im zweiten Jahr eine Zielzeit von 3:05:18 Stunden erreichen. Bei der Classic Distanz kamen Veit Reeker nach 5:22:58 Stunden und Thomas Kramer nach 5:47:58 Stunden im Ziel an. “Es war mal wieder eine überragende Veranstaltung, welche vom Flair und Charakter sicherlich seines Gleichen sucht.” schwärmte Jens Osterkamp nach dem Rennen. Die Athleten genossen noch lange nach Beendigung des Wettkampfs die ausgelassene Stimmung auf dem Expo-Gelände des Veranstalters. Das abschließende Fazit der Coesfelder war: “Wir sind mit unseren Leistungen zufrieden und werden sicherlich wieder im Allgäu antreten.”

04.09.2019

Erfolgreicher Test für die Langdistanz in Almere

Simone van Treeck belegt Platz 3 (AK W55)

Sichtlich zufrieden mit ihrem Formtest: Simone van Treeck

Am Sonntag, 11.08.2019 wurde in Wilhelmshaven die 14. Auflage des NordseeMan über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) ausgetragen. Für DJK Eintracht Coesfeld - VBRS e.V. – Triathletin Simone van Treeck letzte Gelegenheit für einen Formtest für den  Start auf der Langdistanz in Almere am 14.09.2019. Bernd Mevenkamp, der den Wettkampf ebenfalls zur Vorbereitung nutzen wollte, verzichtete auf einen Start aufgrund eines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes.

Bei stark böigem Wind wurde um 9.00 Uhr eine eigene Frauenstartgruppe auf die Reise im großen Hafenbecken geschickt, die nach dem Passieren der Kaimauer mit entgegenkommenden Wellen zu kämpfen hatten, die die Schwimmer vom Schwimmkurs abbrachten und auch für eine ungewollte „Salzwasseraufnahme“ sorgten.  Aufgrund des Zickzackkurses ging infolgedessen Zeit verloren, so dass der Swim-Split entgegen der geplanten Schwimmzeit erst nach 55:34 Min. beendet war. Auf dem Weg in die Wechselzone zeigte Simone van Treeck Kämpferherz. Infolge des verschluckten Salzwassers musste sie sich übergeben, setzte aber dessen ungeachtet den Wettkampf fort und wechselte zum Bike-Split.

Aufgrund des stark böigen Windes machte sich das Radtraining bei Wind in den letzten Monaten bezahlt und die fünf zu fahrenden Runden auf der Wendepunktstrecke in der City von Wilhelmshaven vergingen wie im Flug und nach 2:46:40 Std. konnte das Rad abgestellt werden.

Die anschließend  über vier Runden zu bewältigende Laufstrecke als Wendepunktstrecke führte die Athleten u.a. am Südstrand entlang. Auch hier waren die Athleten starken Gegenwinden ausgesetzt und liefen zeitweise gegen eine Wand an.

Nach insgesamt 6:14:19 Std. konnte Simone van Treeck verdient die Ziellinie überqueren und der NordseeMan 2019 war mit Platz 3 in der AK W55 geschafft. Für den anstehenden Start auf der Langdistanz in Almere war der NordseeMan aufgrund der Windverhältnisse eine optimale Vorbereitung und Test, der erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Fazit: „Da in Almere weder Wellen noch Salzwasser zu erwarten sind, würde ich sagen: Läuft!“, so Simone van Treeck zufrieden nach dem Wettkampf.

04.09.2019

Leistungsbestätigung beim Saisonabschluss in der Landesliga Nord

DJK-Triathleten behaupten sich im Mittelfeld beim Saisonabschluss in Rheine

Zufrieden mit der Platzierung (v.l.n.r.): Jens Osterkamp, Markus Mühlenkamp, Michael Lübke und Eugen Rensing.

Am Sonntag, 12.08.2019 stand für die Triathleten vom DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e.V. bereits der letzte Wettkampf in der Landesliga-Nord bei optimalen Wetterverhältnissen beim Channel-Triathlon in Rheine an. An den Start gingen diesmal im Mannschaftswettbewerb für die Abteilung Jens Osterkamp, Markus Mühlenkamp, Eugen Rensing und Michael Lübke. 

Gefordert waren die Triathleten diesmal über die Sprintdistanz (750 M Schwimmen/20 km Radfahren/ 5 km Laufen) nach dem Motto „Kurz aber heftig“. Die den Triathleten bekannte Schwimmstrecke war wieder im Dortmund-Ems-Kanal zu absolvieren. Aufgrund der Wassertemperatur von 23 Grad durfte kein Neoprenanzug beim Schwimmen getragen werden. Für gute Schwimmer zum Vorteil, für schlechte Schwimmer zum Nachteil. Die 10 km lange flache Radstrecke musste zweimal umfahren werden, wobei die Athleten teilweise stark böigen Gegenwind ausgesetzt waren. Die 2,5 km lange Laufstrecke führte die Athleten rund um das Sportgelände und am Kanal entlang.

Punkt 14.00 Uhr fiel der Startschuss und hier zeigte Jens Osterkamp seine starke Schwimmverfassung und wechselte als 11. nach 12.30 Min. schon auf das Rad, gefolgt von Markus Mühlenkamp, Eugen Rensing und Michael Lübke. Den Radsplit beendeten alle mit einer Zeit zwischen 31 und 32 Minuten. Auch beim anschließenden Lauf-Split lagen die Zeiten der Vier eng beieinander, einschließlich Wechsel im Bereich von 24 bzw. 26 Min. Dies, obwohl Jens Osterkamp im Hinblick auf seinen Start beim Allgäu-Triathlon am nächsten Wochenende nicht sein gesamtes Pulver verschießen wollte und Michael Lübke durch  Archillesehnenproblemen in den letzten Wochen gehandicapt und froh war, zumindest einigermaßen schmerzfrei den Wettkampf zu beenden.

Jens Osterkamp finishte als Schnellster der Vier in 1:08:23 Std., gefolgt von Markus Mühlenkamp, der von Verletzungen in dieser Saison auch nicht verschont war, mit einer hervorragenden Zeit von 1:09:28 Std., Eugen Rensing, der zum Saisonabschluss nochmal alles mobilisierte in ebenfalls hervorragenden 1:12:27 Std. und Michael Lübke in 1:13:05 Std.

In der Tageswertung bedeutete dies für die Mannschaft Platz 10 und in der Schlusstabelle der Landesliga-Nord Platz 9 von 20 teilnehmenden Mannschaften. Ein hervorragendes Ergebnis unter Berücksichtigung der Größe der Abteilung und dem Aspekt, dass es sich um eine „Jedermann“-Mannschaft handelt, bei dem jeden, der möchte, ein Start im Liga-Wettbewerb in der Saison ermöglicht werden soll.

14.07.2019

Triathlon: Starkes DJK-VBRS Duo startet in Klazienaveen

Simone van Treek unterbietet Ihre Bestzeit

Simone van Treek hat allen Grund zum Lächeln, denn sie stellte ihre Bestzeit ein

Am Sonntag den 14.07.2019 um 4.30 Uhr in der Früh begaben sich Simone van Treek und Bernd Mevenkamp von den Triathleten vom DJK Eintracht Coesfeld-VBRS e.V. auf den Weg in das niederländische Klazienaveen, um dort über die Mitteldistanz an den Start zu gehen.

Nach dem Einrichten der Wechselzone ging es mit dem Shuttle-Bus zum Schwimmstart. Die 1,9 km wurden im 19,5 Grad kühlen Bargermeer-Kanal auf gerader Strecke geschwommen. Da es keinen Kurs- oder Wendepunkt gab, war ein Verschwimmen ausgeschlossen.  Über eine für den Wettkampf installierte Treppe nahmen die Athleten den 400 m langen Weg in die Wechselzone, um sich auf Ihre Zeitfahrmaschinen zu schwingen.

Nun mussten 92 km gegen teilweise starke Gegenwinde gefahren werden. Dies erforderte von den Beiden eine gute Krafteinteilung, um vor allem auch die Passagen mit Rückenwind gut auszunutzen. Der Kurs mit einer Länge von 23 km wurde 4-mal umrundet, wobei die Streckenabschnitte, die Rückenwind boten, leider mit vielen engen Kurven gespickt waren. Mit 1 ½ Minuten Vorsprung auf Simone van Treek stellte Bernd Mevenkamp sein Rad in der Wechselzone ab und wechselte zum Laufen.

Zum Abschluss standen dann 4 Laufrunden à 5,2km an. Die Strecke führte unter anderem durch einen Park und entlang des Kanals. Aufgrund des abwechslungsreichen Untergrunds wurde den Athleten auch bei dem Halbmarathon nicht langweilig.

Bernd Mevenkamp konnte nach 5:40:01 Std. seine Finisher-Medaille in Empfang nehmen. In der offenen Wertung erreichte er Platz 57. Simone van Treek konnte die besondere Atmosphäre noch etwas länger genießen, ehe sie mit 6:06:46 Std. ihre Bestzeit auf der Mitteldistanz um 9 Minuten unterbieten konnte. In der offenen Wertung der Frauen erreichte sie Platz 9. “Als mit Abstand älteste Frau bin ich auf Platz 11 auf das Rad gestiegen und auf Platz 3 wieder abgestiegen. Und obwohl 2:09 Std. für mich eine gute Halbmarathon Zeit ist, wurde ich hier durchgereicht.” so Simone van Treek nach dem Wettkampf.

14.07.2019

Großes Jubeln auf der großen Bühne (II)

Triathleten der DJK Coesfeld erfolgreich beim Sparda Münster City Triathlon

Der älteste Teilnehmer mit 81 Jahren Josef Osterkamp auf dem Weg in den Zielkanal

14.07.2019

Großes Jubeln auf der großen Bühne

Triathleten der DJK Coesfeld erfolgreich beim Sparda Münster City Triathlon

Zufrieden und geschafft. Die Athleten der DJK Coesfeld von links nach rechts: Ines Zumdiek, Andre Schüttert, Jen Grüner, Dieter Stapelbroek, Martin Lensing und Eugen Rensing.

Am Sonntag, den 14.07. tummelten sich rund 1200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie mehr als doppelt so viele Schaulustige in und um den Hafen in Münster. Der Sparda-Münster-City Triathlon lockt seit 12 Jahren Athleten aus verschiedensten Teilen Deutschlands und der Welt in die nahe gelegene Fahrradstadt. Unter anderem auch Jan Grüner, Martin Lensing, Eugen Rensing, Dieter Stapelbroek und Ines Zumdiek, die über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) starteten, als auch Josef Osterkamp und André Schüttert, die auf der Volksdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) antraten.

Geschwommen wurden die jeweiligen Strecken im Hafenbecken. Nach dem Wasserstart galt es für die Athleten, die für die jeweiligen Schwimmdistanzen unterschiedlich farbig markierten Bojen zu umschwimmen und dann den Weg in die Wechselzone zu nehmen. Der anschließende 20 km lange Radrundkurs mit Wendepunkt führte über den Albersloher Weg gen Süden durch einige Vororte der Stadt bis zum Wendepunkt und von dort über den Albersloher Weg zurück. Die Athleten der Olympischen Distanz strampelten diesen Abschnitt zwei Mal ab, eher es auf die Laufstrecke ging. Die 5 km lange Wendepunktstrecke führte die Athleten vom Hafen entlang des Hafengeländes über den Dortmund-Ems-Kanal  bevor es vor  der Feuerwache II steil abwärts ging und diese anschließend entlang des Kanals bis zu einem Wendepunkt führte. Die Strecke war von den Athleten der Olympischen Distanz ebenfalls zwei Mal zu umrunden.

Der erste Start des Tages erfolgte um 10:00 Uhr über die Olympische Distanz. Wassertemperaturen von 19 Grad erlaubten das Schwimmen im Neoprenanzug, was bis auf Grüner auch alle Coesfelder dankend annahmen. Als erster der Coesfelder verließ Martin Lensing das Wasser, gefolgt von Stapelbroek, Grüner, Rensing und Zumdiek. Auf dem Rad machten Lensing und Grüner Plätze gut.  Lensing konnte als 4. in  der Gesamtwertung auf die Laufstrecke gehen, gefolgt von Grüner, Stapelbroek, Rensing und Zumdiek.

Das Ziel erreichte Martin Lensing in 01:55:49 Std. als 5. Gesamt und 1. in der AK M35. Stapelbroek erreichte den Hafen nach 02:09:51 Std., Platz 36 gesamt und Platz 4 in der AK50. Jan Grüner traf nach 02:13:05 Std. im Ziel ein, Platz 54 gesamt und Platz 17 in der AK MHK. Eugen Rensing sicherte sich in 02:18:42 Std. den 2. Platz der AK M60. Abgerundet hat Ines Zumdiek das Rennen in 02:36:22 Std., was ihr den 3. Platz der AK W45 einbrachte. Nun warteten die Coesfelder gespannt auf den Triathlon-Neueinsteiger Andre Schüttert und den 81-jährigen (!) Routinier Josef Osterkamp. Gestartet ist Osterkamp um 11:40 Uhr. 10 Minuten später ging Andre Schüttert in sein erstes Triathlon-Abenteuer. Fast zeitgleich stiegen sie aus dem Wasser.  Auf dem Rad zeigte Josef Osterkamp, was noch in ihm steckt. Er wechselte vor Schüttert zum Laufen. Andre Schüttert beendete seinen ersten Triathlon nach 01:18:10 Std. auf Platz 21 in der AK M40. Josef Osterkamp sicherte sich mit 01:40:37 Std. den 1. Platz der AK M80. “Es hat wirklich Spaß gemacht.” sagte Schüttert lächelnd aber erschöpft im Ziel.

09.07.2019

Triathleten der DJK Coesfeld erfolgreich in Saerbeck

Ligaquartett erkämpft sich Platz 10

Die Ligamannschaft vor dem Schwimmen. Von links nach rechts: Veit Reeker, Eugen Rensing, Thomas Kramer, Jan Grüner

Der dritte Start in der Landesliga Nord lockte die Triathleten vom DJK Eintracht Coesfeld e.V. am Sonntag den 08.07.2019 in das Naturfreibad Saerbeck. Bei kühlem und bedecktem Wetter gingen dieses Mal Jan Grüner, Thomas Kramer, Veit Reeker und Eugen Rensing an den Start. War es bei dem letzten Start doch eine reine Hitzeschlacht „ist mir heute schon fast zu kalt“ sagte Grüner vor dem Start. Ausgetragen wurde das vorletzte Rennen der Liga über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 38km Radfahren, 10km Laufen).

Geschwommen wurde im Saerbecker Naturfreibad, einem künstlich angelegten Badesee. Es mussten zwei Runden um einen Dreiecksparcours geschwommen werden, wobei ein kurzer Landgang um den Badesteg den Puls in der ersten Disziplin schon in die Höhe treiben konnte. Aufgrund der Wassertemperatur von über 23 °C galt ein Verbot für das Tragen von Neoprenanzügen. Pünktlich um 11.05 Uhr fiel der Start und die Athleten stürzten sich in den See. Grüner wechselte als erste auf das Rad, ihm folgten Veit Reeker, Thomas Kramer und Eugen Rensing. Auf der Radstrecke sorgten die motivierten Streckenposten für den nötigen Ansporn und freie Wege der Athleten. Die 20km lange und flache Strecke sorgte durch viele Kurven und reichliche Fahrbahnschäden dafür, dass die Konzentration auf dem Rad hoch sein musste. Die Konstellation der Coesfelder blieb unverändert. Grüner stellte sein Rad als erster Coesfelder ab. Nur kurz danach folgten Reeker, Rensing und Kramer. Die 5 km lange, zweimal zu umrundende Laufstrecke begann mit einem kurzen, aber steilen Anstieg, welcher auf der zweiten Runde ebenfalls erklommen werden musste. Die Strecke führte durch die Gemeinde Saerbeck zu einem Wendepunkt, anschließend entlang des Sees zurück in Richtung der Wechselzone. In dieser Disziplin spornten sich die Athleten gegenseitig an, da aufgrund des Wendepunktes öfter Sichtkontakt bestand.

 

Jan Grüner konnte das Rennen als erster des Quartetts in 02:13:25 Std. beenden, nur knapp vor Veit Reeker, der mit einem Top 20 - Laufsplit noch Zeit gutmachen konnte. Er überquerte nach 02:18:26 Std. die Ziellinie. Eugen Rensing bewies mit dem Finish in 02:23:34 Std.,  dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Thomas Kramer brachte das Rennen nach 02:30:14 Std. in das Ziel. “Ich war kurz davor abzusagen, weil ich die letzten 2 Wochen mit einer Erkältung gerungen habe. Das wollte ich dem Team aber nicht zumuten.” sagte Kramer im Ziel, der sich tapfer schlug.

 

Am Ende des Tages stand damit der 10. Platz für die Mannschaft vom DJK Eintracht Coesfeld e.V. auf der Ergebnisliste. In der Ligatabelle kletterte die Mannschaft nach 3 Wettkämpfen auf Platz 9 punktgleich mit dem 8. Platz, da dieses Team eine bessere Platzziffer vorweisen kann. Beim letzten Wettkampf in Rheine in 4 Wochen wird die Mannschaft daher nochmal alles in die Waagschale werfen.

30.06.2019

Coesfelder Triathleten im Hexenkessel von Frankfurt (II)

Martin Lensing und Michael Lübke überstehen den Ironman Frankfurt bei 39 Grad

Michael Lübke am Heartbreak Hill in Bad Vilbel

30.06.2019

Coesfelder Triathleten im Hexenkessel von Frankfurt

Martin Lensing und Michael Lübke überstehen den Ironman Frankfurt bei 39 Grad

Martin Lensing auf einer schnellen Passage kurz vor Rodhelm

„Das war sportlich der schlimmste Tag in meinem Leben“ so Martin Lensing nach seinem Finish beim Ironman in Frankfurt am 30.06.2019, dem Michael Lübke nur beipflichten kann: „Ich bin körperlich so fertig, wie noch nie in meinem Leben nach einem Sportwettkampf“.

Aber der Reihe nach. Beide Triathleten vom DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e.V. , die sich für die 18. Auflage des am 30.06.2019 in Frankfurt ausgetragenen Ironman (Langdistanztriathlon) viel vorgenommen hatten, reisten bereits am Freitag, 28.06.2019 nach Frankfurt. Nachdem freitags die Startunterlagen abgeholt wurden, ging es zunächst zur Wettkampfbesprechung. Hier erfuhren die beiden, dass die über 3,8 km lange Schwimmstrecke im Langener Waldsee, der ca. 15 km außerhalb von Frankfurt liegt, aufgrund der bereits sehr hohen Wassertemperatur mit fast an Sicherheit zu grenzender Wahrscheinlich ohne Neoprenanzug zu absolvieren sein wird. Der seit Jahren fast unverändert gebliebene Radkurs musste aufgrund von Baustellen leicht geändert werden, so dass in diesem Jahr nicht 180 km, sondern 185 km mit rd. 1.450 Höhenmetern über zwei Runden in der Landschaft der Wetterau zu absolvieren waren. Aufgrund der Wettervorhersagen für den Wettkampftag am Sonntag mit Temperaturprognosen um die 39 Grad rief dies bei den Athleten keine Begeisterungsstürme aus. Dafür wurde aber ein Teil der 42,2 km langen Laufstrecke in einen sonnengeschützten Bereich verlegt, so dass von den vier zu absolvierenden Laufrunden am Main entlang zusätzlich ca. 700 Meter pro Runde im Schatten gelaufen werden konnten. Die Hoffnung der Athleten, dass die Wettkampfstrecke aufgrund der erwarteten hohen Temperaturen verkürzt wird, wurde bei der Wettkampfbesprechung gleich im Keim erstickt. Der Veranstalter wies darauf hin, dass eine Verkürzung des Wettkampfes auf keinen Fall erfolgen wird, jedoch alles Mögliche getan wird, dass die Athleten bei den hohen Temperaturen bestmöglich, vor allem mit Flüssigkeit, Kühlung durch Wasserduschen und Salz/elektrolythaltige Getränke zum Ausgleich des Salzverlustes, versorgt werden.

 

Nachdem beide Athleten am Samstag den Check-In (Abstellen der Bikes in der Wechselzone und Abgabe der der Wechselbeutel) absolviert hatten, ging das große Warten auf den Startschuss ab 6.40 Uhr für die Altersklassenathleten mit Rolling-Start am Langener Waldsee los. Morgens um 3.30 Uhr klingelte der Wecker, anschließend Frühstück und danach zum Shuttle-Bus. Dann wurde es für beide ernst. Martin Lensing und Michael Lübke absolvierten zunächst bei noch angenehmen Temperaturen die 3,8 km lange Schwimmstrecke, die Martin Lensing, der deutlich schnellere Schwimmer der beiden, in 1:00:46 Std. und Michael Lübke in 1.33:00 Std. absolvierte. Dann wurde der Radparcours in Angriff genommen. Hierbei zeichnete sich bereits nach kurzer Zeit ab, dass den Athleten temperaturmäßig nichts geschenkt werden wird. Martin Lensing ging daher den Rad-Split mit angezogener Handbremse an und beendete die 185 km in 5:19:30 Std. Michael Lübke versuchte, um verlorene Zeit beim Schwimmen wett zu machen, unter Berücksichtigung des immer höher steigenden Thermometers in der ersten Radrunde zu viel und verbrannte zu viele Körner. Das sollte sich rächen. Er beendete den Rad-Split in 5:57:08 Std. Die mittlerweile auf 39 Grad angestiegene Lufttemperatur schlug dann auch bei Martin Lensing unbarmherzig zu, der ab 20 km auf der 42,2 km langen Laufstrecke mit Krämpfen zu kämpfen hatte und die restliche Distanz fast nur noch im Gehen zurücklegen konnte. Michael Lübke, der im Wechselzelt gegen ernsthafte Aufgabeabsichten kämpfte, machte sich schließlich doch auf den Laufparcours mit zahlreichen Verpflegungsstellen, an denen die Athleten bestmöglich versorgt wurden, auf den Weg. Beide, Martin Lensing in 5:33:44 Std. und Michael Lübke in 4:39:06 Std., blieben jedoch weit unter den geplanten und möglichen Zielzeiten für den Run-Split. Martin Lensing finishte schließlich mit einer Gesamtzeit von 12:04:20 Std. und Michael Lübke in 12:24:42 Std. und konnten dann am Römer zumindest das Bad in der Zuschauermenge und den Empfang der Medaille genießen. Sportlich blieben beide unter ihren Erwartungen und Möglichkeiten, konnten aber unter Berücksichtigung der extremen Bedingungen gesund finishen. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Aufgaben an diesem Tag im Hexenkessel von Frankfurt bleibt dieser Tag für beide bestimmt unvergessen.

21.06.2019

Licht und Schatten beim Aasee Triathlon (II)

Josef Osterkamp siegt in der AK 80

Siegerehrung für Josef Osterkamp in der AK80

21.06.2019

Licht und Schatten beim Aasee Triathlon

Staffelsieg über die Mitteldistanz/Josef Osterkamp siegt in der AK 80

Jan Grüner nach dem Schwimmen auf dem Weg in die Wechselzone

Coesfeld / Bocholt: Am vergangenen Sonntag waren die Athleten vom DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e.V. über alle angebotenen Distanzen beim 32. Bocholter Aasee Triathlon vertreten. So starteten Simone van Treeck, Kai Kukielka und Bernd Mevenkamp als Einzelstarter sowie Marc Gröning, Martin Lensing und André Niederberghaus als Staffel auf der Mitteldistanz (2km Schwimmen, 90km Radfahren 20km Laufen). Josef Osterkamp begab sich auf die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen). Auf der Bocholter Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) gingen Ines Zumdiek, Jan Grüner und Dieter Stapelbroek an den Start.

Das Schwimmen als erste Disziplin wurde im Aasee absolviert. Die für die verschiedenen Wettbewerbe unterschiedlichen Schwimmstrecken wurden mit Wasserbojen gekennzeichnet. Im Anschluss an das Schwimmen führte die Radstrecke zum größten Teil über einen voll abgesperrten Abschnitt der B67. Eine Runde der Mitteldistanz, die dreimal gefahren werden musste, umfasste 30km. Für die Sprint- und Bocholter- Distanz betrug die Länge 20km. Der starke Westwind mit rund 20 km/h und die später im Wettkampf eintretenden Windböen ließen fehlende Anstiege bei den Athleten in Vergessenheit geraten und erforderten ein gutes Pacing, um noch genügend Körner beim anschließenden Laufen zu haben. Gelaufen wurde auf einem 2.5km langen Rundkurs entlang des Aasees. Besonders im Zielbereich tummelten sich viele Zuschauer. Die gute Stimmung vermochte den Athleten immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Um 08:30 Uhr fiel pünktlich der Startschuss der Mitteldistanz. Marc Gröning (1. Staffelstarter) konnte als erster das Wasser verlassen. Ihm folgten die Einzelstarter Kai Kukielka, Bernd Mevenkamp und Simone van Treeck. Auf der Radstrecke lief es für Kai Kukielka und Bernd Mevenkamp nicht gut. Kukielka riss die Kette nach der ersten Wende. Technisch bedingt schied er somit aus. Mevenkamp schlug sich mit zwei Reifenpannen herum. Er konnte den Wettkampf aber mit großen Zeitverlusten  fortsetzten. Nach 02:55:23 h gab Lensing als zweiter Staffelstarter den Staffelstab an André  Niederberghaus weiter. Die Staffel beendete den Wettkampf nach 04:24:19 h auf Platz 1 der Staffeln, gefolgt von den Einzelstartern Simone van Treeck in 06:16:45 h auf Platz 3 der AK W55 und Bernd Mevenkamp nach 06:37:46 h. Josef Osterkamp beendete seinen Wettkampf in 01:43:12 h und gewann somit erneut die AK M80. Dieter Stapelbroek legte den besten Schwimmsplit der Coesfelder auf der Bocholter Distanz hin, doch Jan Grüner und Ines Zumdiek ließen nicht lange auf sich warten. Bereits nach wenigen Kilometern auf dem Rad überholte Grüner Stapelbroek. An dieser Konstellation änderte sich auch auf der Laufstrecke nichts mehr. Grüner finishte nach 02:27:50 h Platz 20 M gesamt sowie Platz 7 in der AK M20 – sein persönlicher Rekord auf dieser Distanz. Stapelbroek lief nach 02:31:08 h über die Ziellinie Platz 36 M gesamt und Platz 5 AK M50. Ines Zumdiek erreichte das Ziel nach 03:02:03 h und sicherte Sie sich den 39. Platz W gesamt und Platz 13 in der AK W45.

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Triathleten auch ohne Fahrrad schnell unterwegs

Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp starteten beim Swim & Run in Köln

Bernd Mevenkamp und Simone van Treeck zufrieden im Ziel

Am Sonntag dem 02.06 wurde es ernst für Simone van Treeck und Bernd Mevenkamp. Die beiden Lang- und Mitteldistanzspezialisten der DJK Coesfeld starteten Ihre Saison ohne den bei vielen Triathleten beliebten Rad-Split. Auf der Halbdistanz beim Swim & Run mussten 2km geschwommen und anschließend 14km gelaufen werden.

Geschwommen wurde auf der Regattastrecke des Fühlinger Sees. Die Laufstrecke führte um den See und musste von den Coesfeldern zweimal bewältigt werden. Bernd Mevenkamp wusste beim Schwimmen zu überzeugen und kam nach 35:06 Minuten im ersten Drittel des Feldes aus dem Wasser. Simone van Treeck ging das Rennen defensiv an, um Problemen mit ihrer Asthma-Erkrankung aus dem Weg zu gehen.

„Mit einer Zeit vom 49:20 Minuten war ich echt happy. Dann bin ich ganz euphorisch auf die Laufstrecke losgerannt. Meine Geschwindigkeit musste ich aber nach dem ersten Km aufgrund der Temperaturen anpassen“, erklärt Simone van Treeck nach dem Wettkampf.

Bernd Mevenkamp erreichte das Ziel in 1:42:04 auf Platz 49 gesamt und Platz 1 in der AK M60. Simone van Treeck finishte in 2:15:06 auf Platz 125 gesamt und Platz 6 in der AK W50. „ Da in der Teilnehmerliste die Geburtsjahrgänge standen, weiß ich, dass ich die älteste Frau im Rennen, aber nicht die Letze im Ziel war“, erläuterte Simone van Treck lachend.

Triathlon: DJK Triathleten beim Pflüger Triathlon in Harsewinkel

Hitzeschlacht auf der Mitteldistanz und bei der Landesliga Nord

Die Ligamannschaft (v.l.n.r.) Jakob Kallabis, Jan Grüner, Kai Kukielka und Veit Reeker

Coesfeld: Am 02. Juni fand bereits zum 32. Mal der Pflüger Triathlon in Harsewinkel statt. Erstmalig in der Historie der Veranstaltung musste das Schwimmen im Hallenbad ausgetragen werden. Das wurde einige Tage vor dem Wettkampf bekannt gegeben. Schuld daran ist, dass PCB, polychlorierte Biphenyle, in den Unteren Farbschichten des Freibades festgestellt wurden. Daraufhin musste das Becken gesperrt werden. In diesem Zuge wurde die Schwimmdistanz bei der Mitteldistanz auf 1km gekürzt und die Starts der Landesliga Nord in 3 Gruppen geteilt.

Davon unbeeindruckt startete Eugen Rensing um 09:00 Uhr auf der Mitteldistanz (1km Schwimmen 80km Radfahren 20km Laufen). Schon zu dieser Zeit zeigte das Thermometer Temperaturen zwischen 24°C und 27°C. Das Schwimmen ging Rensing gut von der Hand, nach 19:05 Minuten war er bereits auf das Fahrrad gewechselt. Hier nahm er den 20km langen und Flachen Radparcours in Angriff, welchen er Vier mahl fahren musste. Dabei galt Vorsicht, denn die Strecke war nur teilgesperrt, so fuhren stellenweise KFZ über die Strecke. Außerdem wurden Abzweigungen nur schlecht ausgeschildert oder anderweitig markiert. Das alles konnte Rensing aber nicht stoppen, er benötigte lediglich 2:23:34 Stunden für die 80km bei mittlerweile 32°C und teilweise starken Winden. Bei dem abschließenden 20km Lauf musste Rensing 4 Runden a 5km absolvieren. Diese führte an der Wechselzone vorbei über eine Tartanbahn um das Gelände des Bades, einer Sportanlage sowie einer Schule. Der Untergrund war abwechslungsreich gestaltet, so wurde auf gepflasterten und asphaltierten Wegen als auch auf Single-Trails, Wiesen und Schotterpisten gelaufen. Das Ziel befand sich auf dem Gelände des Freibades. Dieses erreichte Rensing nach 4:56:57 Stunden, was Platz 37 in der Gesamtwertung und Platz 4 in der AK M60 bedeutete.

Nach dieser Leistung begrüßte Rensing noch die Athleten des Landesliga-Nord-Teams mit Jan Grüner, Jakob Kallabis, Kai Kukielka und Veit Reeker. Er wünschte Ihnen Glück und sprach den Athleten Mut zu, ehe er die Heimreise antrat.

Für die vier Athleten wurde es erst um 15:00 Uhr interessant. Bei Temperaturen um 33C° fiel der Startschuss für die 2. Gruppe des 2. Starts der Landesliga Nord. Als erster der Vier konnte Grüner das Schwimmen beenden. Kukielka folgte Ihm aber auf dem Fuße und so wechselten Sie nach 10:03 sowie 10:05 Minuten auf das Rad. Ihnen folgte Jakob Kallabis in 11:05 und Veit Reeker in 12:10 Minuten.

Auf dem Rad wusste Grüner zu Überzeugen und fuhr mit seiner ‘Liza’, wie er sein Rad nennt, den schnellsten Rad-Split der Coesfelder. Er benötigte 32:46 Minuten trotz verpasster Abzweigung. Kukielka folgte Ihm nur knapp mit einer Split-Zeit von 34:26. Anschließend stellte Kallabis sein Rad nach 36:54 wieder in die Wechselzone. Ihm folgte Veit Reeker, der mit seiner neuen Zeitfahrmaschine den Parcours in 38:53 Minuten meisterte. Während des Laufens schlug die große Hitze bei allen Athleten auf die Leistungsfähigkeit. Die Verpflegungsstationen wurden von den Teilnehmern sehnsüchtig erwartet und gerne genutzt. In der letzten Disziplin konnte der Kapitän der Mannschaft Kai Kukielka trotz der Hitze überzeugen. Er lief die 5 km in 22:53 Min und finishte somit nach 1:07:23 Stunden als erster der Mannschaft. Grüner zeigte mit einem fulminanten Sprint zum Finish, dass auch bei großer Hitze vieles möglich ist. Er passierte das Ziel in 1:08:19 Stunden. Jakob Kallabis beendete seinen ersten Ligaeinsatz nach 1:13:28 Stunden. Veit Reeker lief in 22:59 Min. den zweitbesten Laufsplit der Coesfelder und konnte die Hitzeschlacht nach 1:14:01 Stunden beenden. Im Zielbereich waren sich alle Athleten einig: Die Hitze war brutal und hat das Rennen sehr schwer zu gestalten. Vor allem für diejenigen, deren Paradedisziplin das Laufen ist.

Das Ergebnis des harten Kampfes war Platz 11 in der Gesamtwertung mit einer Platzziffer von 185. Der nächste Einsatz der Ligamannschaft ist am 07.07., bei dem  es in Saerbeck auf die Kurzdistanz geht. Hier greifen die Athleten der DJK Coesfeld wieder vorne mit an.

Feuerwehrmänner im Wettkampf um die NRW Meisterschaft

Jan Grüner & Timo Reckmann beim Triathlon in Hagen

Die Feuerwehrmänner Timo Reckmann und Jan Grüner

Coesfeld / Hagen: Die Aufgaben der Feuerwehangehörigen sind sehr vielseitig. Retten, Löschen, Bergen, Schützen und das immer in Teamarbeit. Aber nicht am 16. Mai beim Triathlon in Hagen. Hier wurde die NRW Meisterschaft der Feuerwehren im Triathlon ausgetragen. Die Triathleten der DJK Coesfeld Jan Grüner und Timo Reckmann sind nicht nur Multi-Sportler, sondern auch mit Herz und Seele für die Feuerwehr tätig. So startete Grüner für die Freiwillige Feuerwehr Rosendahl und Reckmann für die Feuerwehr Dülmen, für die er sowohl haupt- als auch ehrenamtlich tätig ist.

Ausgetragen wurde der Wettkampf über die Sprint-Distanz (500m Schwimmen, 23km Radfahren & 5km Laufen). Das Schwimmen wurde im Familienbad Hengstey durchgeführt. Eine Besonderheit hierbei war, dass es 3 50 Meter als auch 3 25 Meter Bahnen zum Schwimmen gab. Beide entschieden sich für eine 50 Meter Bahn.
Pünktlich um 12:30 Uhr ging es los. Nach 8Minuten und 26 Sekunden machte sich Grüner auf den Weg in die Wechselzone. Reckmann ließ nicht lange auf sich warten und folgte nach 9Minuten und 49 Sekunden.

Auf dem Rad galt es nun eine enge Passage zu der eigentlichen Radstrecke zu fahren, hierbei galt Überholverbot. Auf der Radstrecke angekommen, mussten nun Vier Runden mit jeweils 2 schwer zu Fahrenden 90° Wenden absolviert werden. Die Beschaffenheit des Untergrundes machte es den Teilnehmern sehr schwer Ihre Rennmaschinen auf Kurs zu halten. Zu einem Unfall kam es zum Glück aber nicht. Reckmann erlaubte sich auf dem Rad einen Fauxpas, der Ihm aber nicht alleine zusteht, denn die Radstrecke wurde für Unterschiedliche Wettbewerbe sowie zu und abfahrt mehrmals variabel gestaltet. Da die Hinweisschilder sehr klein und die Geschwindigkeit sehr hoch waren, bog Reckmann auf der ersten Rad Runde falsch ab und musste dort wenden. Nach 48 Minuten und 30 Sekunden verlies Grüner die Radstrecke Richtung Wechselzone. Reckmann folge nur wenig später nach 52Minuten und 23 Sekunden.

Zum Abschluss ging es auf eine 2,5km lange Wendepunktstrecke entlang des Hengsteysee. Diese wurde zweimal bewältigt, bevor es zum Zieleinlauf zurück in das Familienbad ging. Ein besonderes Highlight für Timo Reckmann war dabei ein Esel, der mit einer Kappe bekleidet am Wendepunkt als Maskottchen den Läufern noch ein Lächeln in das Gesicht zauberte.

Jan Grüner finishte nach 1:12:32 auf Platz 10 gesamt und Platz 1 in der AKM20. Timo Reckmann kam nach einer langen Verletzungsbedingten Pause mit 1:16:54 im Zeil an. Das bedeutete Platz 21 gesamt sowie Platz 5 in der AKM35.
 

Jubeljahr. 10. Ausgabe des VR Bank Triathlon in Steinfurt

DJK Triathleten feiern mit super Ergebnissen

Annika Gröning hat immer einen Grund zum Lächeln

Steinfurt / Coesfeld Bereits zum 10. Mal lud das TriTeam Steinfurt  am 26.05. zum VR Bank Triathlon über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen), Olympische Distanz (1km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) und die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5km Laufen) ein. Diesem Ruf sind die Triathleten der DJK Coesfeld gefolgt. So startete Martin Lensing als Vorbereitung auf den Iron-Man Frankfurt über die Mitteldistanz. Auf der Volksdistanz starteten Annika Gröning, Andreas Hennemann und Josef Osterkamp.

Geschwommen wurde im BangoMare auf einer beheizten 50 Meter Wettkampfbahn.
Anschließend galt es den 20 km langen Radparcours bis zu vier Mal zu bewältigen. Hier sorgten ein kräftiger Wind sowie der Anstieg zur Hollicher Mühle dafür, dass die Athleten ordentlich ins Schwitzen kamen.  Abschließend wurde die 5km lange und flache Laufstrecke durch den Bango Park in Angriff genommen.
Die Streckenposten vermochten den Teilnehmern immer wieder zu neuen Kräften zu verhelfen. So konnte Martin Lensing trotz leichter Krämpfe zum Ende des Radsplits die Bronze Medallie gesamt sowie den 1. Platz in der AK M35 für sich erringen. “Ich habe mich kurz vor Ende auf dem Rad als DNF gesehen. Dann habe ich direkt alles an Verpflegung reingeholt was noch da war und zusätzlich noch die vom Veranstalter. Danach regulierte es sich wieder.” So Lensing im Ziel.

Für Annika Gröning lief es rund. Nach dem Saisonauftakt in Gladbeck konnte Sie eine persönliche Bestzeit erzielen. Inwiefern das neue Equipment für die Radstrecke dabei eine Rolle spielte konnte Sie nicht sagen. Das finish in 1:21:34 stunden brachte Ihr Platz 15 unter den Frauen und den 2. Platz in der AK W25. “Es lief richtig gut und dank der vielen Streckenposten wurde ich immer wieder motiviert. Hat richtig Spaß gemacht” sagte Annika Gröning erschöpft aber glücklich nach dem Zieleinlauf. Auf dieses finish folgte Andreas Henneman in 1:34:18 stunden, Platz 75 gesamt & Platz 18 in der AK M45. Josef ‘Jupp’ Osterkamp kam mit einer Zeit von 1:40:03 stunden im Ziel an. Damit gewann der Dauerrenner der DJK Coesfeld die AK M80 deutlich.

Mit Erfolg in die neue Saison

Triathlon-Team des DJK Coesfeld schafft es in Gütersloh unter die Top Ten

Ligakapitän Kai Kukielka erreichte im Team die beste Zeit.

Die Liga-Mannschaft in Gütersloh (v.l.n.r): Thomas Kramer, Jan Grüner, Michael Lübke und Kai Kukielka.

Gütersloh/Coesfeld. Der Wecker klingelte für vier Triathleten des DJK Coesfeld VBRS vergangenen Sonntag bereits früh. Gegen 5:30 Uhr machten sich Kai Kukielka, Michael Lübke, Thomas Kramer und Jan Grüner auf den Weg nach Gütersloh. Der Dalkeman-Triathlon sollte dort den Auftakt für die diesjährige Landesliga-Nord-Saison bilden.

Im Gütersloher Nordbad fiel für die vier Coesfelder Athleten Punkt 8:30 Uhr der Startschuss für die Kurzdistanz. Nachdem bei angenehmen 17 bis 24 Grad Außentemperatur im 50-Meter-Becken die 1.000 Meter Schwimmstrecke geschafft waren, ging es direkt auf’s Rad. Um die vorgegebenen 40 Kilometer zurückzulegen, musste die Wendepunktstrecke insgesamt vier Mal abgestrampelt werden. Anschließend galt es, vier Mal den Rundkurs durch den anliegenden Park zu bewältigen und somit insgesamt 10 Kilometer Laufstrecke zu schaffen.

Kai Kukielka und Jan Grüner konnten als erste der Vier den Swim-Split beenden, gefolgt von Thomas Kramer und dahinter Michael Lübke. Beim Rad-Split konnte Michael Lübke Meter gutmachen, jedoch den Vorsprung von Kai Kukielka und Jan Grüner, der eine super Radleistung, unterstützt durch seine neue Zeitfahrmaschine, hinlegte, nicht gutmachen. Nach dem zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke, auf der Kai Kukielka seine starke Gesamtleistung fortsetzte und als erster der Vier die Ziellinie mit einer Top-Zeit überquerte. Michael Lübke konnte auf der Laufstrecke noch an Jan Grüner vorbeiziehen, der kurz danach das Ziel als dritter der Vier erreichte, die dann im Ziel Thomas Kramer in Empfang nahmen.

Die Anstrengung habe sich auf jeden Fall gelohnt, so die einstimmige Aussage der DJK-Athleten, die wieder einmal alles gegeben haben. Thomas Kramer konnte die drei Disziplinen nach 2:17:34 Stunden beenden, Jan Grüner benötigte 2:11:57 Stunden, Michael Lübke kam auf 2:08:37 Stunden und Kai Kukielka auf 2:01:58 Stunden. Insgesamt erreichte das Team des DJK Coesfeld damit Platz 9 von 20 auf der Mannschaftsergebnisliste für die Kurzdistanz.

Angesichts dieses sehr guten Saisonstarts konnte das erfolgreiche Team am späten Nachmittag gut gelaunt, aber erschöpft den Heimweg antreten.

In Gladbeck vorne mit dabei

Triathleten vom DJK Coesfeld starten mit drei ersten Plätzen in die neue Saison

Jakob Kallabis auf der Laufstrecke

Gladbeck/Coesfeld. Nach vielen Wochen intensiver Vorbereitung fing für vier Triathleten des DJK Coesfeld beim ELE-Triathlon in Gladbeck endlich die Saison an. Jakob Kallabis, Martin Lensing und Eugen Rensing wagten sich an die Kurzsdistanz, bestehend aus einem Kilometer Schwimmen, 40 Kilometern mit dem Rad und 10 Kilometern Laufen. Für Annika Gröning ging es auf die Sprintdistanz, bestehend aus 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern mit dem Rad und 5 Kilometern Laufen.

Bei kühlen 12 bis 16 Grad Außentemperatur warteten einige Starter lieber im beheizten 50-Meter-Becken des Gladbecker Freibades auf ihren Einsatz. Zu einem Ausschluss aufgrund zu langer Schwimmzeiten führte das aber glücklicherweise nicht.

Mit dem Startschuss für die Kurzdistanz ging es pünktlich um 8:00 Uhr für Jakob Kallabis ins Wasser. Ihm folgten um 8:40 Eugen Rensing und um 9:20 Martin Lensing. Annika Gröning musste sich noch bis 12 Uhr gedulden, bis es endlich mit der Sprintdistanz losgehen sollte.

Alle vier DJK-Athleten waren auf ihren Bahnen die ersten, die das Wasser verlassen konnten, um auf die Radstrecke zu wechseln. Für die Kurzdistanz galt es acht und für die Sprintdistanz vier Runden um das Freibad sowie die Vestische Kampfbahn herum in die Pedale zu treten.

Danach standen vier, bzw. zwei Runden auf der 2,5 Kilometer langen Laufstrecke durch den Wald und zurück zur Vestischen Kampfbahn an. Der laute Jubel zahlreicher Zuschauer und Kampftrommler sorgte hier für den nötigen Motivationsschub.

Jakob Kallabis konnte seine erste Kurzdistanz erfolgreich in 02:32:54 Stunden vollenden und sich somit Platz 1 in der Altersklasse Mjun sichern. Vor allem das Schwimmen sei für ihn überraschend gut verlaufen, so Kallabis. Mit 2:20:19 erreichte auch Eugen Rensing in seiner Altersklasse M60 den ersten Platz. Ebenfalls der Erste in seiner Altersklasse M35 wurde Martin Lensing mit 1:51:35 Stunden. Annika Gröning konnte mit 1:25:35 Stunden auf der Sprintdistanz überzeugen. Für einen ersten Platz reichte das aufgrund der stark besetzten WHK leider nicht aus.

Bevor die erfolgreichen aber erschöpften Athleten den Heimweg antraten, gab es noch zahlreiche Glückwünsche.

“Getragen durch das Runners High”

Drei Triathleten vom DJK Coesfeld nehmen am Enschede Marathon teil

Jan Grüner kann beim Marathon Debut noch lächeln

Coesfeld/Enschede. 42,195 km durch Enschede – dieser Herausforderung stellten sich vergangenen Sonntag 665 Läufer, beim Enschede Marathon. Für die drei Triathleten vom DJK Coesfeld, Jan Grüner, Thomas Kramer und Veit Reeker hieß das, Rennrad und Schwimmbrille ausnahmsweise zu Hause zu lassen und sich voll aufs Laufen zu konzentrieren.

Neben den Athleten, die sich an die volle Strecke wagten, gab es noch zahlreiche Läufer, die den Halbmarathon mit 21,1 km in Angriff nahmen. So kam eine Gesamtzahl von fast 3.300 Teilnehmern zustande. Obwohl bereits um 10 Uhr auf dem Marktplatz der Startschuss fiel, gab es aufgrund der Menschenmenge für die drei Coesfelder Athleten einige Minuten Verzögerung.

Bei zunächst kühlen Temperaturen verliefen die ersten knapp 21 km durch die östlichen Randbezirke Enschedes und danach zurück zum Marktplatz. Die Halbmarathonläufer konnten hier bereits glücklich ins Ziel einlaufen. Für die Vollmarathonläufer ging es noch weitere anstrengende 21 km durch die nordwestlichen Bezirke der Stadt.

Vor allem im Bereich der Innenstadt standen die Zuschauer dicht an dicht um die Athleten anzufeuern und für gute Stimmung zu sorgen. Trotzdem gab es bei der langen Strecke natürlich auch einsamere Abschnitte. “Auf dem Radweg parallel zum Kanal habe ich kaum noch Läufer oder Zuschauer gesehen. Auf solchen Abschnitten muss man sich irgendwie von seinen Problemchen ablenken”, erklärte beispielsweise Jan Grüner.

Der Routinier Veit Reeker konnte die Ziellinie in einer Zeit von 3:18:08 Stunden überqueren. Nach 3:49:50 Stunden folgte Thomas Kramer, der den Marathon erfolgreich beenden konnte, obwohl er sich drei Wochen vor dem Wettkampf eine Zerrung zugezogen hatte. Der Marathon-Neuling Jan Grüner lief nach 4:09:09 ins Ziel ein. “Alles in allem bin ich mit dem Finish heute mehr als zufrieden”, sagte Grüner. Durch das Runners High getragen habe er jedoch auf den ersten 10 bis 15 km einfach zu viel gegeben, was sich im späteren Teil des Wettkampf bemerkbar gemacht habe.

Im Zielbereich wurden noch zahlreiche Glückwünsche ausgesprochen, bevor es für die erschöpften aber zufriedenen Athleten zurück in die Heimat ging.