DJK/VBRS-Vorsitzender Heinz Renghausen zu Lockerungen

„In vielen Bereichen wird etwas Vorlauf nötig sein"

Heinz Rengshausen.

COESFELD. Die Landesregie­rung hat etliche Vorgaben gelockert - Schritt für Schritt darf der Sport in den kom­menden Wochen in den Normalbetrieb zurückkeh­ren. Wie und wo das umge­hend möglich ist und wo es noch länger dauern wird, darüber sprach unter Redak­tionsmitglied Frank Witten­berg mit den DJK/VBRS- Vorsitzenden Heinz Rengs­hausen.

Herr Rengshausen, können die Sportler am Montag di­rekt wieder loslegen?
Heinz Rengshausen: Zu­nächst einmal freuen wir uns als Verantwortliche über die Erleichterungen für den Vereinssport. Aller­dings kamen die Informa­tionen darüber sehr kurz­fristig, sodass es sehr schwierig ist, alle nötigen Vorbereitungen schnell umzusetzen - auch wenn die Abteilungen oft schon vorgearbeitet haben.

Was passiert zum Beispiel mit dem Studio im mobile?
Rengshausen: Da hätten wir eigentlich am Montag wieder öffnen dürfen, dann kam aber die Verschiebung der Lockerung für Fitness­studios auf dem 18. Mai. Das trifft uns nicht so hart, denn wir benötigen ohne­hin noch ein bis zwei Wo­chen Vorlauf, um alles da­für herzurichten. Leider gibt es in diesem Bereich keine Unterstützung eines Fachverbandes, wie es zum Beispiel im Tennis der Fall ist. Da konnten wir schnell reagieren und direkt den Betrieb unter Einhaltung der Regeln freigeben.

Wie geht es konkret weiter?
Rengshausen: Wir brau­chen jetzt aus den jeweili­gen Abteilungen ein Kon­zept, wie eine Rückkehr in den Sportbetrieb unter den bestehenden Vorgaben durchzuführen ist. Dann werden wir als Vorstand ge­meinsam mit den Abtei­lungsleitern entscheiden, wann und wie gestartet werden kann. Über allem steht aber: Wir wollen das verantwortungsvoll ange­hen und keinen Schnell­schuss machen.

Geduld ist noch gefragt bei den Studiobesuchern des mobile wie hier Martin Thoms-die Verantwortlichen der DJK-VBRS benötigen noch etwas Vorlauf.

Quelle: AZ    /    Foto: DJK-VBRS