Delegiertenversammlung 2019

 

Einstimmiges Votum für die bewährte Führungsriege
Deutschlands größter DJK-Verein rüstet sich für die Zukunft

Die Tagesordnung der Delegiertenversammlung der DJKdelegiertenversammlung 2019 Eintracht Coesfeld deutete schon auf einen interessanten Abend hin. In seiner Begrüßungsrede machte der Vorsitzende Heinz Rengshausen einen Streifzug durch das vergangene Jahr und ging auf die aktuellen Themen wie die Geschehnisse in der Fußballabteilung, die Sanierungsmaßnahmen in der DJK Sporthalle, den Aufschub des Neubaus der Umkleide im Stadion Nord und das Thema DJK Sport- und Bewegungskindergarten noch konkreter ein. Alles spannende Themen, die für viel Bewegung in den immer sehr rührigen Verein sorgen, um weiterhin als vielseitiger und attraktiver Sportverein aufgestellt zu sein.

Interessant war auch das umfangreiche Zahlenwerk, das Vorstandsmitglied Ludger Kleinschnitker den Delegierten präsentierte. Die Vielzahl an Auswertungen, Trends und Prognosen die Aufschluss über die momentane Situation und auch die Zukunft des Vereins kennzeichneten, wurden zur Veranschaulichung in Diagramme dargestellt. Bei den Mitgliederzahlen, insbesondere im Kinder und Jugendbereich, darf aufgrund der Verlängerung der Schulzeiten ein Halten der bestehenden Mitgliederzahlen schon als Erfolg gewertet werden. In der Tennisabteilung hält der seit einigen Jahren zu verzeichnende Mitgliederschwund an. Hier sind jedoch – so Heinz Rengshausen - Maßnahmen angeschoben worden, um diesen Trend zu stoppen. Von den über 6.200 Mitgliedern im Gesamtverein bewegen sich über 3.300 Mitglieder in dem Bereich Gesundheits- Rehabilitation- und Breitensport. Eine deutliche Steigerung der Mitgliederzahlen in den traditionellen Sportarten wie z. B. Fußball, Handball, Leichtathletik oder im Kampfsport wird nach den Auswertungen von der Vereinsführung nicht erwartet.

Wolfgang Senk und Jürgen Stahl nutzten den delegiertenversammlung 2019_2Rahmen auf der Delegiertenversammlung, um drei engagierte Personen zu ehren, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Zeltstadt für Menschen mit Behinderung einbringen. Anika Revers und Leonie Teuber opfern ihren Jahresurlaub, um sich ehrenamtlich bei der Betreuung der Menschen mit Behinderung zu engagieren und Marie Hubbeling zeichnet sich als ehrenamtliche Küchenchefin stets für einen gut gedeckten Tisch verantwortlich.

Nach dem erfreulichen Punkt Ehrung der Tagesordnung, folgte das Thema „Grundbeitragsanpassung“, welches in Vereinsreihen oft für Diskussionsstoff sorgt. Anhand der prognostizierten Zahlen und unter Berücksichtigung der weiteren Professionalisierung der Geschäftsabläufe und in der Leitung des Vereins, die allein durch den Ehrenamtlichkeit auf Dauer nicht mehr zu leisten sind, wurde die Finanzentwicklung der nächsten fünf Jahre aufgezeigt. Die rasante Zunahme der Verwaltungsarbeit durch die Einführung der neuen Datenschutzverordnung, beim Reise- und Versicherungsrecht, beim Mahnwesen und bei der Digitalisierung der Geschäftsabläufe wurden als weitere Gründe angeführt, die eine Grundbeitragsanpassung rechtfertigen. Auch die Optimierung der organisatorischen Abläufe, die allgemeine, jährliche Kostensteigerung, die Verbandsabgaben und die steigenden Unterhaltungskosten für Energie, Wartung und Instandhaltung sind weitere Gründe, so dass nach der zuletzt in 2012 erfolgten Beitragserhöhung jetzt eine Anpassung des Grundbeitrages  von 2,00€ pro Monat bei den Erwachsenen und 1,50€ pro Monat bei den Kindern und Jugendlichen beschlossen wurde. Für die Familienmitgliedschaft erhöht sich der Beitrag um 4,00€ pro Monat. Die Grundbeitragsanpassung tritt ab dem 1.Juli 2019 in Kraft und wurde mit großer Mehrheit der Delegierten befürwortet. Auch der danach für das Jahr 2019 vorgestellte Vereinshaushalt fand die Zustimmung der Delegierten und wurde einstimmig von der Delegiertenversammlung verabschiedet.

Absolute Einigkeit zeigten die Delegierten auch bei den Neuwahlen des Vorstands, der bis auf zwei Geschäftsführer noch ehrenamtlich geführt wird. Sicher auch dadurch begründet, dass die Vereinsmitglieder mit der Arbeit des aktuellen Vorstands zufrieden sind. Heinz Rengshausen wird weitere zwei Jahre als 1. Vorsitzender das DJK-Vereinsschiff lenken. Die Stellvertreter Klaus Dehling und Ludger Kleinschnitker haben ebenfalls wie Claus Terbeck, Gerrit Tranel, Ingo Wolf, Denise Rennert, Peter Revers, Michael Kerkeling und Alois Bosman das einstimmige Votum der Delegierten für eine Wiederwahl erhalten. Als Kassenprüfer zeichnen sich nun Martin Stricker und Michael Lübke verantwortlich.

Zum Ende der Versammlung ging der Vorsitzende Heinz Rengshausen noch einmal auf das Thema DJK Sport- und Bewegungskindergarten ein und erläuterte den momentanen Stand dieses Projektes. In einer außerordentlichen Abteilungsversammlung Tennis haben sich die Abteilungsmitglieder gegen den Bau eines Sport- und Bewegungskindergartens auf drei Plätzen der Sechsplatzanlage entschieden, so dass der Bau einer KITA auf der Tennisanlage nicht realisiert wird. In Kürze wird sich daher der Hauptvorstand zu einer weiteren Sitzung mit dem Schwerpunktthema KITA befassen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Der Spannungsbogen bleibt also erhalten und die nächsten Wochen werden zeigen, wie bzw. ob das Thema Sport- und Bewegungskindergarten bei der DJK weiter verfolgt wird.

 

Zusätzliche Informationen